Ryan Fitzpatrick hat die Nase vorne. - Bildquelle: imago images / ZUMA PressRyan Fitzpatrick hat die Nase vorne. © imago images / ZUMA Press

München – Viele offene Quarterback-Duelle gibt es in dieser Offseason nicht. Bei den meisten Team sind die Rollen – sofern nicht etwas Ungewöhnliches passiert – klar verteilt. 

Nicht so in Miami. Bei den Dolphins kämpfen Routinier Ryan Fitzpatrick und Youngster Josh Rosen um den Starter-Job. Da sich die Dolphins darum bemüht haben, den letztjährigen Nummer-zehn-Pick von den Arizona Cardinals zu holen, wurde dem 22-Jährigen von außen ein grundsätzlicher Vorteil zugesprochen. 

"Fitzmagic" elektrisiert

Jung, talentiert, wild, ehrgeizig: Wenn die Dolphins nicht jetzt ihren Franchise-Quarterback aufbauen, wann dann?

Doch das Blatt hat sich offenbar gewendet. 

Denn "Fitzmagic" elektrisiert Miami: Der 36-Jährige, der für zwei Jahre geholt wurde, hat einen starken Frühling hinter sich, überzeugte durch starke Würfe und einen generellen "Swag", der ihn schon immer auszeichnete. Wenn er ihn denn rausholte.

Denn klar: Bei den Dolphins weiß man auch, warum Miami bereits seine achte Station in der NFL ist. 

2018 war ein anschauliches Beispiel für seine Karriere. Anfangs verzauberte er bei den Tampa Bay Buccaneers die Liga, später versauerte er nach schwankenden Auftritten wieder auf der Bank. Seine Karriere war ein Auf und Ab. Wie wird 2019? 

"Ich bin Perfektionist"

"Ich bin Perfektionist. Und ich jhabe ein paar Dinge im Kopf, wie ich an mir arbeiten muss", betonte Fitzpatrick, der mit seiner ganzen Erfahrung in den heißen Sommer gehen wird, in dem es um den Nummer-eins-Status gehen wird.

 

Seinen Head Coach hat er schon überzeugt, auch wenn Brian Flores das Rennen komplett offen lässt. "Als erstes denke ich daran, wie er den Huddle im Griff hat", sagte Flores: "Wie er mit Spielern arbeitet, älteren, jüngeren Spielern. Das zeigt seine Führungsqualitäten. Er versucht zu helfen, dass sich alle verbessern. Ich bin sehr zufrieden mit ihm."

Rosen entspannt

Rosen sieht das Duell entspannt, er ist nach einer turbulenten Offseason mit dem enttäuschenden Draft, wo die Cards Kyler Murray verpflichteten und seinem überstürzten Ende bei der Franchise aktuell dabei, sich zu akklimatisieren.

Er weiß auch: Das sind aktuell Momentaufnahmen. Noch. 

"Einer meine Lieblingssätze lautet: 'Wenn du keine Erwartungen hast, kannst du auch nicht enttäuscht werden.' Ich habe wirklich keine Erwartungen", sagte Rosen.  

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