General Manager Brian Gutekunst (r) schaut sich bereits nach einem Nachfolge... - Bildquelle: imago images/ZUMA PressGeneral Manager Brian Gutekunst (r) schaut sich bereits nach einem Nachfolger von Quarterback Aaron Rodgers um © imago images/ZUMA Press

München/Green Bay – Aaron Rodgers ist seit vielen Jahren das Gesicht der Green Bay Packers. Im Jahre 2005 gedraftet, führt er die "Cheeseheads" seit zwölf Jahren als Starting-Quarterback an und gewann einmal den Super Bowl.

Mittlerweile ist die Franchise-Ikone allerdings 36 Jahre alt. Zwangsweise stellt sich die Frage, wann das Team für die Zeit nach Rodgers plant.

Die Antwort: möglicherweise schon in diesem Jahr.

General Manager Brian Gutekunst kündigte bereits bei seinem Amtsantritt im Januar 2018 an, dass eine seiner wesentlichen Aufgaben darin bestehen wird, den Nachfolger von Rodgers zu finden und zu fördern.

Viele gute Quarterbacks beim Draft 2020

"Sicher", antwortete er gegenüber "ESPN" auf die Frage, ob er in diesem Jahr möglicherweise die langfristige Kaderplanung in Angriff nimmt. "Die Planungen fangen immer mit dem Quarterback an. Im Draft erwartet uns eine gute Gruppe an Quarterbacks – es ist etwas mehr Tiefe vorhanden als in den vergangenen Jahren."

Die Packers sind beim Draft 2020 erstmals an Position 30 an der Reihe. Die absoluten Top-Quarterbacks wie Joe Burrow (LSU Tigers), Tua Tagovailoa (Alabama Crimson Tide) und Justin Herbert (Oregon Ducks) dürften dann längst vom Markt sein.

Jacob Eason oder Jordan Love im Fokus?

Aber auch in der "zweiten Reihe" gibt es vielversprechende Passgeber wie zum Beispiel Jacob Eason (Washington Huskies) oder Jordan Love (Utah State Aggies), die als Kandidaten für die späte erste Runde gelten.

Werden die Packers einen dieser Passgeber auswählen?

 

Gutekunst hat jedenfalls Erfahrungen darin, nach einem zukünftigen Franchise-Quarterback Ausschau zu halten. Er war Scout bei den Packers, als Rodgers gepickt und somit als Nachfolger von Franchise-Legende Brett Favre auserkoren wurde.

"Es gab viele Leute, die davon nicht begeistert waren", erinnert Gutekunst sich. Doch er weiß: "Es ist alles andere als Zeitverschwendung, einen jungen Quarterback zu entwickeln. Sie wissen nie, wann genau sie einen brauchen werden.“

Lob für Rodgers - "auf hohem Niveau gespielt"

Rodgers steht bei den Packers noch bis zur Saison 2023 unter Vertrag. Dass bereits jetzt nach einem potentiellen Nachfolger gesucht wird, möchte Gutekunst keinesfalls als Kritik an Rodgers verstanden haben: "Aaron hat im vergangenen Jahr auf einem wirklich hohen Niveau gespielt. Ich freue mich auf sein zweites Jahr mit Trainer Matt LaFleur."

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob Rodgers die Planungen seines Vorgesetzten gefallen werden.

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