Playoff-Duell der Top-Running-Backs: Ezekiel Elliott (l.) gegen Todd Gurley - Bildquelle: 2018 Getty ImagesPlayoff-Duell der Top-Running-Backs: Ezekiel Elliott (l.) gegen Todd Gurley © 2018 Getty Images

München/Los Angeles – Viermal standen die Dallas Cowboys im neuen Jahrtausend in der Divisional Round der Playoffs. Viermal war dort Endstation. 2007 gegen die Giants, 2009 gegen die Vikings, 2014 und 2016 jeweils gegen die Packers.

Elliott gegen Gurley das womöglich entscheidende Duell

Gegen die Los Angeles Rams (Sonntag ab 1:55 Uhr live auf auf ProSieben und ran.de) soll in diesem Jahr keine fünfte Enttäuschung hinzukommen. Es wird sicher schwierig, doch die Cowboys sind gut drauf und können die favorisierten, aber zuletzt etwas abbauenden Rams ärgern. Will man dieses Vorhaben auf ein entscheidendes Duell herunterbrechen, fällt der Blick zwangsläufig auf die Running-Back-Position und zwei absolute Superstars.

Ezekiel Elliott, der die Liga in Rushing-Yards (1.434) anführt, gegen Todd Gurley, das Red-Zone-Monster, das in dieser Saison die mit Abstand meisten Touchdowns (21) erzielen konnte.

 

Gurley wohl rechtzeitig fit

Während Ezekiell Elliott in Topform in die Playoffs gestartet ist und mit 137 Rushing-Yards und einem Touchdown einen großen Beitrag zum Sieg gegen die Seahawks leistete, laborierte Gurley weiterhin an seiner Knieverletzung.

Doch die zusätzliche Bye-Week half ihm. "Todd fühlt sich gut. Er ist ein bisschen gelaufen und gejoggt heute. Deshalb würde ich prognostizieren, dass er diese Woche bereit sein wird, zu trainieren und zu spielen", sagte sein Head Coach Sean McVay am Montag.

Die starken Leistungen von Backup C.J. Anderson (299 Yards in zwei Spielen) sind aus Rams-Sicht ebenfalls beruhigend. So muss gegen die Cowboys nicht die gesamte Lauflast auf Gurley liegen. McVay kann ihm getrost Pausen gönnen.

Laufspiel der X-Faktor für die Cowboys

Anders steht es für Jason Garrett und die Cowboys. Für Dallas ist die Leistung von Elliott die Lebensversicherung, der X-Faktor. Funktioniert das Laufspiel nicht, ist das Angriffsspiel zu ausrechenbar und Quarterback Dak Prescott zu sehr unter Druck.

Die Saison hat gezeigt, dass Dallas' O-Line zwar stark im Run-Blocking, aber schwach gegen den Pass-Rush ist. 56 zugelassene Sacks sind der zweitschlechteste Wert der Liga. Gegen Sack-Monster Aaron Donald nicht die allerbesten Voraussetzungen.

Rams Schwachstelle ist die Laufverteidigung

Auf der anderen Seite hat das Laufspiel der Cowboys 2018 nur selten enttäuscht und stellt dementsprechend die größte Chance auf einen Überraschungssieg dar – insbesondere gegen die Rams.

Denn die Stärke im Pass-Rush der Rams bedingt gleichzeitig die schwache Laufverteidigung. Während Dallas im Schnitt nur 3,8 Yards pro Laufversuch zulässt (Platz vier in der NFL), liegt L.A. in dieser Statistik mit durchschnittlich 5,1 Yards auf dem letzten Platz. Dies können die Cowboys mit ihrem starken Laufspiel für sich nutzen.

Zündet "Zeke" also wie gewohnt den Turbo und kann die Cowboys-Defense Todd Gurley bei dessen Comeback kontinuierlich zermürben, hätte Dallas den Schlüssel zum Erfolg wohl gefunden.

Trotz der Rolle des Underdogs scheint die Hoffnung der Cowboys-Fans auf den erstmaligen Einzug in die Conference Championships gerade auf dem Duell der Super-Running-Backs zu liegen.

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