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München - Das Zerwürfnis zwischen den Green Bay Packers und Quarterback Aaron Rodgers ist zurzeit das Thema in der NFL. Cornerback Richard Sherman hat bei "ESPN" seine Meinung dazu geteilt und gibt dem Spielmacher Rückendeckung.

"Zu 100 Prozent. Er wird schon länger nicht mehr von Green Bay respektiert", so der Fünftrundenpick aus dem Jahr 2011 auf Nachfrage. Seine Begründung lieferte Sherman direkt im Anschluss und zeigt damit Verständnis für die Kritik des Quarterbacks an der Kader-Zusammenstellung in Wisconsin.

Sherman zeigt Verständnis für Rodgers

"In Davante Adams hat er einen der besten Receiver der Liga. Aber mehr stellen sie ihm nicht zur Verfügung. Klar, sie haben gute Running Backs und ein starkes Running Game, aber er hat schon lange keinen klaren Nummer-2-Receiver", gab der Verteidiger Einblick in seine Gedanken.

Der Ursprung der Unstimmigkeiten liegt im Draft 2020, als der Super-Bowl-Champion von 2011 auf eine neue Anspielstation hoffte, stattdessen in Jordan Love aber ein potenzieller Nachfolger in der ersten Runde ausgewählt wurde.

Sherman: Rodgers bekommt "nicht die Wertschätzung"

"Es ist nicht so, als hättest du das Gefühl, dass die Packers wirklich versuchen, Rodgers die Spieler an die Seite zu stellen, die er braucht. Sie haben auch während der Free Agency keinen Spieler mit besonderen Fähigkeiten unter Vertrag genommen", kritisierte Sherman das Front Office um General Manager Brain Gutekunst.

Doch damit nicht genug. Der fünfmalige Pro Bowler holte zusätzlich zum Rundumschlag gegen alle Rodgers-Kritiker aus. "Er ist in diesem Jahrzehnt dreimal MVP der Liga geworden und bekommt trotzdem nicht die Wertschätzung, die er verdient und andere ältere Spieler bekommen", schloss der derzeitige Free Agent seine Ausführungen zu der Thematik ab.

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