Robert Kraft will Tom Brady behalten. - Bildquelle: 2019 Getty ImagesRobert Kraft will Tom Brady behalten. © 2019 Getty Images

München - Ein paar Worte reichen schon, und die Fanseele horcht im Kollektiv auf. Satzfetzen werden dann regelrecht aufgesaugt. Aussagen hin und hergedreht und intensiv interpretiert.

Um sich der Frage der Fragen zu nähern und eine Antwort zu finden: Bleibt Tom Brady bei den New England Patriots oder nicht?

Das Grundsatzproblem: Er weiß es selbst nicht. Fakt ist aber: Die Patriots wollen ihn behalten.

"Das haben wir vor"

"TMZ Sports" hatte in New York spontan bei Robert Kraft nachgefragt, als der Pats-Besitzer gerade ins Auto stieg. Bevor er die Tür zuschlug, rief er dem Reporter auf die Frage, ob Brady in Foxborough bleibe, ein "Das haben wir vor" entgegen.

Heißt: Es hat sich nichts daran geändert, dass die Patriots weiter auf ihren Superstar setzen wollen, auch wenn der eine für seine Verhältnisse eher durchschnittliche Saison absolviert hat und mit den Patriots sensationell in der Wild Card Round an den Tennessee Titans scheiterte.

Der Unterschied zu all den Jahren zuvor: Brady wird in der Offseason erstmals Free Agent, könnte also wechseln, wenn er möchte.

Brady offen für alles

In der Radio-Show auf Westwood One sagte er Anfang der Woche, dass er "gegenüber dem bevorstehenden Free Agent-Prozess aufgeschlossen ist" und hofft, "weiterhin zu spielen und einen tollen Job zu machen. Ich freue mich auf die Zukunft. Was auch immer die Zukunft bringen mag, ich werde es mit offenen Armen empfangen." Hier muss man nicht lange analysieren: Brady ist - wer kann es ihm verdenken - erst einmal offen für alles.

Noch hat Brady Zeit, zu pokern und zu überlegen. Offiziell beginnt die Free Agency am 18. März. 

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