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München - Auch Rookies können schnell mal ins kalte Wasser geworfen werden. Wenn man ein Erstrunden-Pick ist sowieso. Josh Rosen dürfte allerdings auch auf nichts anderes gehofft haben. Auch wenn es nur die OTAs der Arizona Cardinals waren. Doch der an Nummer zehn gedraftete Quarterback durfte gemeinsam mit der ersten Garde ran. Durfte sich zeigen. Und hinterließ Eindruck.

Dier unverhoffte Chance bot sich am Dienstag, als Sam Bradford seinen freien Tag genoss und sich Backup Mike Glennon den Magen verdorben hatte. Also musste Rosen ran, der im Gegensatz zum Rookie-Minicamp einige Snaps mit einer erprobten und erfahrenen Offensive Line spielen konnte.

Und klar: Die Routiniers schauen sich alles an, achten auf Körpersprache, auf die Stimme, die Stimmlage. "Er war gut. Ich war überrascht, wie gut er es gemacht hat angesichts der kurzen Zeit, die er bis jetzt hier verbracht hat", sagte Guard Justin Pugh, der Rosen mit auf den Weg gab, es sei sein Huddle, er solle das Kommando übernehmen. Rosen übernahm das Kommando. Laut Pugh habe sich Rosen zunächst vorgestellt.: "Hi, was geht; Jungs? Ich bin Josh".

"Eine Menge Elan"

Left Tackle D.J. Humphries berichtete: "Er zeigte im Huddle eine Menge Elan. Es hörte sich nicht so an, als hätte er einen Frosch im Hals. Seine Stimme war fest, und er hat nicht leise gesprochen. Er war aufgeregt, aber er hat sich im Huddle behauptet." Humphries war vor allem davon beeindruckt, wie überzeugt Rosen von sich selbst sei. Aber auch, dass der Signal Caller er selbst sei.

"Ein gewisses Benehmen kann man von einem guten Quarterback auch erwarten", sagte Pugh. Er muss es wissen, er spielte die vergangenen fünf Jahre unter Giants-Legende Eli Manning, bevor er in dieser Offseason als Free Agent zu den Cardinals wechselte. Auch Head Coach Steve Wilks war beeindruckt, erklärte, Rosen sei "großartig" gewesen. Ein starker Start, auch wenn es im kalten Wasser war.

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