Seahawks-Coach Pete Carroll vor seinem ersten London Game. - Bildquelle: gettySeahawks-Coach Pete Carroll vor seinem ersten London Game. © getty

London - Pete Carroll huschte ein Lächeln übers Gesicht. Als der Head Coach der Seattle Seahawks hörte, dass sein Team auch in Deutschland sehr beliebt ist und rund 300 deutsche Fans die Reise zum London-Game gegen die Oakland Raiders (Sonntag ab 18:30 Uhr live auf ProSieben MAXX und im kostenlosen Livestream auf ran.de) antreten werden, frohlockte der 67-Jährige nur:

"Das ist absolut fantastisch. Wahnsinn. Wie sagt man ‚12th‘ auf deutsch?" Doch beim Versuch der Aussprache von "der 12. Mann" musste Carroll dann doch verschmitzt grinsend kapitulieren.

"Sind hier her gekommen, um zu gewinnen"

Gegen die Raiders im altehrwürdigen Londoner Wembley Stadium soll das natürlich ganz anders werden, da wollen Carroll und die Seahawks ganz und gar nicht kapitulieren. "Wir sind hier her gekommen, um zu gewinnen", stellte der Seahawks-Head Coach klar.

Und weiter: "Wir haben aus meiner Sicht so langsam aber sicher unseren Rhythmus gefunden und spielen jetzt guten Football." So wie in Woche 5, als die Seahawks gegen die bislang noch ungeschlagenen Los Angeles Rams am Ende allerdings trotzdem knapp mit 31:33 den Kürzeren zogen.

 

Und auch das Spiel gegen die aktuell nur bei 1-4-Siegen stehenden Raiders wird sicherlich kein Spaziergang. "Sie haben ein richtig gutes Team, Jon Gruden ist ein extrem erfahrener Head Coach und sie haben vor allem in ihrer Offense unglaublich talentierte Spieler", warnt Carroll.

Erstes Aufeinandertreffen mit "Beastmode"

"Sie werfen den Ball extrem gut, Derek Carr macht einen exzellenten Job. Hinzu kommen seine Receiver, ein Mix aus großen und schnellen Leuten. Vor allem Amari Cooper ist so talentiert, wie man es als Footballer nur sein kann. Und dann steht ja auch noch Marshawn Lynch als Running Back bereit. Da wird also sehr viel Arbeit auf uns zukommen."

Für die Seahawks ist es das erste Aufeinandertreffen mit "Beastmode", ihrem ehemaligen Spieler. "Marshawn hat einen ganz eigenen, speziellen Stil seine Rolle als Running Back auszufüllen", erklärt Carroll.

"Er hat einen unglaublich athletischen Körper und es gibt in der NFL wohl kaum einen anderen Spieler, der sich so durchtanken kann, wie er. Aber wir kennen ihn und seinen Spielstil natürlich und wollen versuchen ihn zu stoppen."

Ob den Seahawks das gelingt, wird der Sonntagabend in London zeigen ...

Aus London berichtet: Dominik Hechler

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