Tre Flowers nach seiner Interception. - Bildquelle: imago images/UPI PhotoTre Flowers nach seiner Interception. © imago images/UPI Photo

München – Irgendwann war es dann auch für Tre Flowers zuviel. Der Cornerback schnappte sich einen Mülleimer. Und übergab sich erstmal.

Die Grippe hatte die Seattle Seahawks vor dem Monday-Night-Game gegen die Minnesota Vikings heimgesucht. Und diejenigen, die sie traf, gequält. 

Sechs Spieler geschwächt

Sechs Spieler mussten sich mit den Nebenwirkungen herumschlagen. Wie Flowers, der sogar mit einer Schutzmaske trainierte. Oder Wide Receiver David Moore. Der eine verlor rund fünf, der andere sechs Kilo.

Und das trotz Thanksgiving.

"Ich konnte nicht essen. Das ist einer meiner Lieblingsfeiertage. Ich fühlte mich nur schlecht. Ich konnte das Essen meiner Mutter nicht essen. Sie tat mir leid", sagte Moore.

Flowers schaffte immerhin einen Teller. "Es war schlimm. Meine Mutter ist jetzt hier. Sie kocht, also werde ich alles zurückbekommen. Ich werde es zumindest versuchen."

Zur Grippe-Gruppe gesellten sich noch Tyler Lockett, Poona Ford, Shaquem Griffin und Jordan Roos. 

 

Doch vor allem Flowers und Moore lieferten gegen die Vikings ab, nach dem Motto: erst kotzen, dann klotzen. Flowers steuerte eine wichtige Interception im letzten Viertel zum 37:30-Sieg bei, Moore einen 60-Yard-Touchdown.

Head Coach Pete Carroll war vor allem von der Einstellung seiner Krankenstation beeindruckt. "Sie haben sich schlimm gefühlt und sich übergeben und dann ist es schwer, eine gute Einstellung zu haben. Aber diese Jungs haben einen Weg gefunden, und die anderen haben ihnen geholfen, so dass das Ganze für uns überhaupt kein Faktor war." Der Lohn: Die Seahawks haben die Tabellenführung der NFC West übernommen.

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