Russell Wilson will langfristig mit Pete Carroll zusammen arbeiten - Bildquelle: imago/UPI PhotoRussell Wilson will langfristig mit Pete Carroll zusammen arbeiten © imago/UPI Photo

München/ Seattle - Die Verträge sind aufgesetzt, die Tinte ist getrocknet - Russell Wilson bleibt bei den Seattle Seahawks. Bei einer Pressekonferenz gab der Franchise-Quarterback Details zu seinem Rekord-Deal an und verriet, was der ausschlaggebende Punkt bei den Verhandlungen war. 

Demnach war es eine No-Trade-Klausel gewesen, die ihn endgültig vom Deal überzeugt hat. "Wir haben uns über die Idee einer No-Trade-Klausel unterhalten, weil wir unbedingt hier sein wollen", so Wilson. "Das ist es, worauf wir uns wirklich gefreut haben und was uns den Deal schmackhaft gemacht hat."

Laut Mark Rodgers, dem Agenten von Wilson, ist die No-Trade-Klausel sogar ein Novum bei den Seahawks. Gegenüber "ESPN" gab er an: "Die Klausel ist etwas, das John Schneider (General Manager bei den Seahawks, Anm. d. Red.) noch nie gemacht hat. Ich wusste das, aber es war sehr wichtig für meinen Klienten. Denn wenn du die besten Jahre deines Lebens nur einer Franchise und einer Stadt widmest, willst du sicher gehen, dass der Klub sich genauso dem Spieler gegenüber verpflichtet."

Rodgers weiter: "Man könnte zwar argumentieren, dass sich die Franchise mit viel Geld verpflichtet, aber das stoppt niemanden, der sein Team vielleicht neu aufbauen oder in eine andere Richtung führen will. Dann wirst du getradet und hast nicht mehr die Möglichkeit, all das zu tun, für das du unterschrieben hast."

John Schneider sei der Klausel gegenüber zwar offen gewesen. Es habe aber etwas Zeit gebraucht, weil der GM das mit mehreren Leuten besprechen musste.  

"Die Deadline am 15. April war real"

Auf der Pressekonferenz wurde außerdem über die Deadline gesprochen, die Wilson den Seahawks auferlegt hatte. Demnach hat Wilson einen Deal bis zum 15. April gefordert. "Für mich und eigentlich für jeden, der involviert war, auch für die gesamte Organisation, war es eher ein 'Hey, lasst uns sicher gehen, dass wir diesen Prozess nicht in die Länge ziehen'", so der Quarterback. 

Trotz der Spekulationen und Gerüchte, die Deadline sei nur eine Verhandlungstaktik, hatte sie durchaus einen ernsten Hintergrund. Das bestätigt Rodgers ebenfalls gegenüber "ESPN": "Viele Leute haben gesagt, die Deadline sei unecht. Für uns war sie real, weil sie für Russell real war. Es war wichtig für Russell und die Seahawks waren wirklich kooperativ."

Am Ende einigten sich die Seahawks mit ihrem langjährigen Signal-Caller auf eine Vertragsverlängerung von vier Jahren, die mit insgesamt 140 Millionen Dollar und 107 Millionen Dollar garantiert vergütet wird. Damit haben sich die beiden Parteien auf einen ligaweiten Rekord-Deal geeinigt. 

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