Jakob Johnson (l.) feierte mit den Patriots einen Sieg - Equanimeous St. Bro... - Bildquelle: Getty Images/ImagoJakob Johnson (l.) feierte mit den Patriots einen Sieg - Equanimeous St. Brown (r.) musste bei der Packers-Gala zuschauen © Getty Images/Imago

München - Mit Jakob Johnson, Equanimeous St. Brown und Mark Nzeocha stehen derzeit drei Deutsche bei NFL-Teams unter Vertrag. Zwei davon kamen am 1. Spieltag der NFL-Saison 2020 zum Einsatz.

Jakob Johnson (New England Patriots)

Der Fullback der New England Patriots hatte zwar beim 21:11 keinen einzigen Ballkontakt, doch am Sieg der Patriots war er dennoch maßgeblich beteiligt. Im Drive zum entscheidenden Touchdown zum Endstand blockte der Schwabe gleich zweimal bei Laufspielzügen entscheidend den Weg frei – darunter auch bei Sony Michels Carry über ein Yard in die Endzone. Mit insgesamt 21 gespielten offensiven Snaps hat Johnson immerhin bei 33 Prozent aller Patriots-Snaps auf dem Feld gestanden. Zehn Special Teams Snaps bedeuten in der Kategorie eine Quote von 56 Prozent.

 

Mark Nzeocha (San Francisco 49ers)

Bei den San Francisco 49ers hat es Mark Nzeocha bei keinem Defense-Snap auf das Feld geschafft. Dabei war die "Niners"-Verteidigung mit insgesamt 78 Defense Snaps so häufig wie seit 2017 nicht mehr gefordert. Dafür war der 30-Jährige wie schon in der vergangenen Saison bei den Special Teams gesetzt: 23 gespielte Snaps bedeuten dort einen Wert von 83 Prozent. Prozentual mehr Snaps spielte Nzeocha zuletzt am 11. Spieltag der vergangenen Saison (84,6 Prozent). Eine entscheidende Szene gelang Nzeocha beim 20:24 gegen die Arizona Cardinals allerdings nicht.

 

Equanimeous St. Brown (Green Bay Packers)

Nach langer Verletzungspause soll diese Saison für Equanimeous St. Brown den Durchbruch bei den Green Bay Packers bringen. Doch der 1. Spieltag war diesbezüglich ein herber Dämpfer:  Beim 43:34-Spektakel der Packers gegen die Minnesota Vikings war St. Brown nämlich gar nicht erst dabei. Er wurde von seiner Franchise vor dem Spiel als inactive gelistet, dafür kam Malik Taylor zu seinem Debüt im Roster für Green Bay. Besonders ärgerlich für EQ: Die Partie wurde zum Fest für Receiver: Insgesamt 44 Pässe warf Quarterback Aaron Rodgers, vier davon zu Touchdowns durch Wide Receiver (zweimal Davante Adams, je einmal Marquez Valdes-Scantling und Allen Lazard).

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