Helm-auf-Helm-Hit: So eine Aktion wird künftig hart bestraft - Bildquelle: Getty ImagesHelm-auf-Helm-Hit: So eine Aktion wird künftig hart bestraft © Getty Images

Atlanta/New York - Die NFL will das Verletzungsrisiko minimieren. Deshalb wurde der Kickoff modifiziert und entschärft. Und aus diesem Grund gibt es ab der Saison 2018 auch eine neue Helmregel.

In der kommenden Spielzeit kassiert jeder Spieler ein Foul, der seinen Kopf und damit seinen Helm senkt, um einen Gegner direkt mit dem Kopfschutz zu attackieren. Referees können einen Spieler auch direkt vom Spiel ausschließen, wenn die drei folgenden Aspekte zutreffend sind:

Der Spieler muss seinen Helm senken, um so einen Gegner mit dem Kopf voraus anzugreifen. Der Profi muss freie Sicht auf den Kontrahenten haben. Und der Kontakt muss vermeidbar gewesen sein, der angreifende Spieler also andere Optionen gehabt haben, um den Gegner aufzuhalten.

281 Gehirnerschütterungen in Saison 2017

Die neue Helmregel ist eine Reaktion auf die Überhand nehmenden Gehirnerschütterungen nach Helm-auf-Helm-Hits. In der vergangenen Saison hatten sich 281 Spieler eine derartige Kopfverletzung zugezogen - ein trauriger Rekord.

Die NFL hat auf die zunehmende Kritik bereits mit der Verschärfung des "Concussion Protocols" reagiert. Mittlerweile dürfen Spieler nach Gehirnerschütterungen erst wieder auf das Feld zurückkehren, wenn sie diverse Tests bestanden haben.

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