Schickt die Anschuldigungen gegen Mason Rudolph ins Reich der Fabeln: Steele... - Bildquelle: Getty ImagesSchickt die Anschuldigungen gegen Mason Rudolph ins Reich der Fabeln: Steelers Head Coach Mike Tomlin © Getty Images

München/Pittsburgh - In der Helm-Prügel-Affäre kehrt einfach keine Ruhe ein. Defensive End Myles Garrett der Cleveland Browns unterstellte dem Quarterback Pittsburgh Steelers, Mason Rudolph, im Zuge des Eklats, rassistische Äußerungen getätigt zu haben. Nachdem Rudolph die Anschuldigungen via Twitter umgehend zurückwies, sprang ihm nun auch Steelers Head Coach Mike Tomlin zur Seite.

"Ich unterstütze Mason Rudolph voll und ganz. Wir als Organisation, stehen uneingeschränkt hinter Mason Rudolph. Um ganz ehrlich zu sein, uns hat das, was wir an diesem Wochenende vernommen haben, total mitgenommen", erklärte Tomlin gegenüber "ESPN": "Ich denke, sein Ruf muss mit aller Entschlossenheit verteidigt werden."

Ausgerechnet Tomlin sah sich nun genötigt, in die Debatte einzuschalten und seinen Spieler in Schutz zu nehmen. Ein Coach, der eigentlich dafür bekannt ist, sich in der Offseason unabhängig der Themenlage von Haus aus zurückzuhalten und keine Wasserstandsmeldungen abzugeben.

Mike Tomlin: "Anschuldigungen entbehren jeglicher Grundlage"

Weiterhin fügte der 47-Jährige hinzu: "Diese Anschuldigungen sind schwerwiegend, nicht nur in Bezug auf Mason Rudolphs Charakter, sondern rücken auch auf seine sportlichen Leistungen in ein anderes Licht".

Die Äußerungen von Garrett und deren mangelnde Beweisbarkeit stoßen dem Head Coach besonders auf: "Niemand auf diesem Gebiet, ob Mitglied der Cleveland Browns oder der Pittsburgh Steelers, bestätigte die Aussagen von Myles Garrett. Aber zu keinem Zeitpunkt wurde diese Tatsache an diesem Wochenende so festgehalten."

Und weiter: "Es gab zuletzt eine Menge schlechte Presse rund um Mason Rudolph. Er wurde mit einer Geldstrafe von 50.000 Dollar belegt, weil er im Wesentlichen verprügelt wurde. Sein Ruf wurde durch die Anschuldigungen, die jeglicher Grundlage entbehren, geschädigt."

Rudolph-Anwalt stellt rechtliche Schritte in Aussicht

In einer Erklärung am Samstag sagte Rudolphs Agent und Anwalt Tim Younger, dass die "verleumderischen" Aussagen von Garrett ihn einer "rechtlichen Überprüfung" aussetzen würden und deutete damit ein rechtliches Vorgehen gegen die Unterstellungen an - ohne jedoch die Maßnahmen konkret zu spezifizieren.

Tomlin selbst wollte nicht darüber spekulieren, welche Schritte Rudolph und sein Vertreter einleiten könnten, betonte aber entschieden: "Ich würde von ihm erwarten, dass er das tut, was im Hinblick auf den Schutz seines Namens und seines Rufs angemessen ist. Ich würde dies rigoros tun und ich gebe ihm keinerlei Schuld."

Daniel Kugler

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