Peyton Manning (l.) und Richard Sherman sind die Superstars ihrer Teams - Bildquelle: getty/imagoPeyton Manning (l.) und Richard Sherman sind die Superstars ihrer Teams © getty/imago

New York – In der Nacht vom 2. auf 3. Februar steigt der Super Bowl. SAT.1 und ran.de übertragen das Finale der NFL-Saison live ab 00:05 Uhr (Hier geht’s zum Livestream). ran.de erklärt, was den diesjährigen Super Bowl so besonders macht.

Ausnahmezustand

Das Finalspiel der NFL-Saison findet in New York statt und gilt als das größte Einzelsport-Event der Welt. Das Zuschauerinteresse ist gerade in den USA vergleichbar mit der Situation in Deutschland 2013, als Bayern München und Borussia Dortmund im Champions-League-Finale aufeinandertraten.

Das Duell

Das Match zwischen den Denver Broncos (AFC-Conference) und Seattle Seahawks (NFC-Conference) ist das bestmögliche Super-Bowl-Duell, dass die NFL in dieser Spielzeit zu bieten hat. Beide Teams haben eine Saisonbilanz von 13-3-Siegen und gewannen ihre Conferences als topgesetzte Mannschaften.

Hochspannung

Das Spiel elektrisiert Medien, Fans und Experten. Nicht weniger als einen der besten und spannendsten Super Bowls überhaupt erwartet man. Die beste Offensiv-Mannschaft aller Zeiten (Denver) trifft auf das wohl beeindruckendste Defensiv-Team der Liga-Geschichte (Seahawks). Einen echten Favoriten gibt es nicht, die Buchmacher sehen Denver jedoch leicht vorn.

Hauptgrund für den Riesen-Hype ist Denvers Spielmacher Peyton Manning (37). Die allgemeine Wahrnehmung seiner Karriere (Stärken und Spielweise) hängt sehr vom Ausgang des Super Bowls ab. Führt er seine Broncos zum Sieg, steigt er in der Beurteilung der besten Quarterbacks aller Zeiten. Verliert er, ruft das die Kritiker auf den Plan. Ihre These: Manning ist der beste Spielmacher aller Zeiten in der regulären Saison, versagt aber in den Play-offs. Manning konnte bislang "nur" einen Super Bowl (2007 mit den Indianpolis Colts) gewinnen.

Denver Broncos

Denver brach in dieser Saison mehrere Rekorde in der Offensive. Sowohl die meisten Touchdowns, als auch der größte Raumgewinn stehen hinter den Broncos. Manning hat in dieser Saison die meisten Touchdown-Pässe überhaupt geworfen (55). Seine Wide-Receiver, also Passempfänger, sind spitzenklasse und kaum zu stoppende Punktemaschinen.

Neben Manning heißen die Stars Demaryius und Julius Thomas, Wes Welker und Knoshown Moreno. Allesamt Offensiv-Spezialisten.

Die Broncos holten bis dato zweimal den Super Bowl (1997,1998).

Seattle Seahawks

Das Team aus dem Nord-Westen hat nicht so eine Erfolgsgeschichte wie die Broncos und kann bei der 48. Auflage den ersten Titel holen. Seattle ist das Gegenstück von Denver und gerade in der Verteidigung eine Macht. Seahawks-Spielmacher Russell Wilson (25) ist das junge Pendant von Manning und gilt als vielversprechendster junger Quarterback der Liga.

Wilson hat aber nicht die große Strahlkraft eines Manning. Seattles Superstar ist Richard Sherman, das Gesicht der Verteidigung. Seine Aufgabe besteht darin, als Cornerback die Wide-Receiver zu stoppen. In der Offensive ist Running Back Marshawn Lynch die gefährlichste Waffe.