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München/Tampa Bay - Jared Goff läuft in die Mitte des Feldes und klatscht seine Gegenspieler ab. 

Nach einem NFL-Spiel kein ungewöhnliches Bild, doch auf einen Spieler wartet Goff vergeblich: Tom Brady.

Der Superstar-Quarterback verschwindet sichtlich genervt das Spielfeld und lässt seinen Quarterback-Kollegen stehen. Nicht die feine englische Art.

Dafür steht er jetzt auch in der Kritik. "Ich glaube, Brady kennt Goff nicht gut genug, um ihm die Hand zu reichen", äußerte sich Hall of Famer Shannon Sharpe auf Twitter. "Komisch, dass er nach einem Sieg den gegnerischen Quarterback immer kennt."

Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass Brady nach einer Niederlage sein Gegenüber stehen lässt. Nach der Niederlage gegen die Chicago Bears in Woche 5 wartete auch Nick Foles vergeblich auf Brady.

"Ich hab gar nicht darüber nachgedacht", gab Brady damals gegenüber "Pewter Report" zu Protokoll. "Foles ist ein großartiger Spieler und Super-Bowl-Champion. Ich wüsste keinen Grund, warum ich ihm nicht die Hand geben soll. Manchmal hab ich eine persönliche Beziehung und treffe mich mit dem Gegner nach dem Spiel auf dem Feld. Für mich ist das keine große Geschichte."

Es ist verständlich, dass Brady nach einer enttäuschenden Niederlage schnell in die Kabine verschwinden möchte. Einen faden Beigeschmack hat der wiederholt verweigerte Handschlag dennoch.

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