Alex Smith wird 2019 wohl ausfallen. - Bildquelle: imago/ZUMA PressAlex Smith wird 2019 wohl ausfallen. © imago/ZUMA Press

München – Kommt Alex Smith zur Saison 2019 zurück? Oder später? Oder beendet sein komplizierter Beinbruch sogar seine Karriere?

Fest steht zum jetzigen Zeitpunkt nur: Die Zukunft des Quarterbacks der Washington Redskins ist komplett offen. 

Zuletzt hatte Redskins-Präsident Bruce Allen erklärt, man seit "optimistisch", dass Smith wieder spielen werde. Wann, das ließ er offen. Seine Mitspieler glauben aber offenbar nicht daran, dass ihr Signal Caller rechtzeitig zur neuen Saison wieder fit wird.

 

"Er ist weiterhin absolut positiv. Wir wissen und verstehen aber, dass es wahrscheinlich ist, dass wir ihn 2019 nicht bei uns haben werden", sagte Running Back Chris Thompson, der mit Smith gesprochen hatte. "Er arbeitet hart. Er tut alles, um zurückzukommen, falls er entscheidet, dass er sein Bein wieder voll belastet."

Smith hatte sich in Week 11 im November 2018 im Spiel gegen die Houston Texans schwer verletzt, sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Angeblich soll es ein offener Bruch gewesen sein, zudem soll Smith eine Torsionsfraktur erlitten haben, also einen Bruch eines Knochens durch eine kreisförmige Gewalteinwirkung. Die notwendige Operation verlief zunächst gut, doch kurz darauf hatte Smith mit einer Infektion zu kämpfen. 

Schiene und zahlreiche Schrauben

Im Januar zeigte sich Smith bei einem Spiel der Washington Wizards in der Öffentlichkeit. Sein rechtes Bein, das von einer Schiene und zahlreichen Schrauben gehalten wird, wurde bereits damals als Indiz gewertet: Der 34-Jährige wird 2019 nicht spielen. Das hatte auch NFL-Insider Ian Rapoport Ende Januar vermeldet und erklärt, die Franchise plane ohne Smith.

Das Problem: Colt McCoy ist im Moment der einzige Quarterback im Roster neben Smith. Auch der Backup hatte sich das Bein gebrochen, könnte aber früher zurückkehren als Smith. 

Experten gehen daher trotzdem davon aus, dass die Redskins in den kommenden Wochen aktiv werden, ob nun in der Free Agency, im Draft oder bei beidem. Laut "Over the Cap" stehen dafür rund 17,7 Millionen Dollar an Cap Space zur Verfügung.

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