Teddy Bridgewater wurde in der Offseason zu den Denver Broncos getradet. - Bildquelle: imago images/UPI PhotoTeddy Bridgewater wurde in der Offseason zu den Denver Broncos getradet. © imago images/UPI Photo

München - NFL-Quarterback Teddy Bridgewater hat das Training bei seinem Ex-Team, den Carolina Panthers, scharf kritisiert.

"Ich sage dazu nur, dass sie Dinge auf eine andere Art und Weise trainieren sollten, um Joe Brady (Offensive Coordinator Panthers; Anm. d. Red.) weiter an Einfluss gewinnen zu lassen", sagte Bridgewater im "CBS"-Podcast "All Things Covered".

Im Anschluss wurde der 28-Jährige aber doch noch etwas präziser: "Wir haben beispielsweise keine 'Two-Minute-Drills' trainiert, haben nicht für die Red Zone geübt. Wir haben freitags nicht trainiert, aber die Pläne für die Red Zone durchgesprochen. Am Samstag haben wir dann die Red Zone trainiert, aber nur mit 15 Wiederholungen."

Bridgewater mit Problemen in der Red Zone

Die Zahlen aus der vergangenen Saison unterstützen Bridgewaters These. So leistete er sich mit fünf Ballverlusten die meisten aller Quarterbacks und konnte keine der acht Chancen nutzen, wenn die Panthers mit dem letzten Ballbesitz die Partie hätten gewinnen oder zumindest ausgleichen können.

Panthers-Coach Matt Rhule verteidigte auf einer Pressekonferenz am Mittwoch hingegen sein Training. "Wir haben einen Prozess und wir haben einen Trainingsplan. Wir versuchen alle Situationen zu üben. Ich bin sehr zufrieden, wie wir trainieren." Zuvor hatte Rhule erklärt, dass er enntäuscht sei, dass Bridgewater nicht an ihre Arbeit geglaubt habe. 

Bridgewater spricht über Broncos-Trade

In der Offseason wurde Bridgewater zu den Denver Broncos getradet, da die Panthers sich mit Sam Darnold von den New York Jets verstärkt haben. "Der ganze Deal mit Carolina ist was es ist. Als die Saison zu Ende war, habe ich ihnen gesagt, dass ich die Natur des Businesses verstehe. Es ist ein leistungsbasiertes Geschäft", sagte Bridgewater über den Deal. 

Die Panthers veränderten für den Trade den Vertrag ihres Signal Callers und nahmen dafür sogar 17 Millionen Dollar an Dead Cap in Kauf. 

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