Tom Brady. - Bildquelle: imago images/UPI PhotoTom Brady. © imago images/UPI Photo

München – Der Beginn der Free Agency steht vor der Tür, weshalb ein Ende der Spekulationen um die Zukunft von Tom Brady absehbar ist. 

Leider. 

Klar: Viele Vermutungen sind im Grunde nicht mehr als ein Stochern im Nebel, schließlich hatte Brady jüngst mitteilen lassen, dass niemand im Moment irgendwas wisse. Doch es gibt interessante Ansätze, wie Lösungen im Einzelnen aussehen könnten. ESPN hat solch ein mögliches Szenario "entworfen": Die New England Patriots statten Brady mit einem Fünfjahres-Vertrag aus.

Diverse Vorzüge

Fünf Jahre? Völlig verrückt? Nun, auf den ersten Blick vielleicht, auf den zweiten ergeben sich durchaus Vorzüge. Symbolische. Strategische. Und finanzielle.

Denn Brady, der vor dem Saisonstart 43 Jahre alt wird und immer mal erklärte, bis 45 spielen zu wollen, würde für die ersten beiden Jahre 50 Millionen Dollar bekommen, garantiert. Wohl etwas weniger, als er woanders abgreifen könnte, aber Geld war oft nicht der entscheidende Punkt bei dem Quarterback-Superstar. 

Denn hier käme ins Spiel, dass die Patriots mehr Geld zur Verfügung hätten, um die Offense um Brady zu verbessern. Große Sprünge sind mit rund 41 Millionen Dollar Cap Space nicht drin, aber die Patriots könnten durch den längerfristigen Vertrag den Cap Hit verteilen und so kurzfristig minimieren. 

Finanzieller Spielraum

Legale Trickserei, um finanziellen Spielraum zu schaffen. Denn keine Frage ist, dass die Pats offensiv etwas tun müssen, nachdem 2019 lediglich die Defense Super-Bowl-Qualitäten bewies.

In den Vertrag könnten die Patriots zudem eine Bonus-Option (im ESPN-Beispiel über weitere 75 Millionen Dollar) einbauen, die nach den beiden Jahren greift. Brady könnte eine Saison anhängen, oder aber auch aufhören. 

Unter dem Strich würden die Patriots mit dem Angebot aber vor allem signalisieren, dass sie Brady weiterhin zutrauen, auf höchstem Niveau zu spielen, und das nicht nur kurz-, sondern auch mittelfristig.

Ball liegt bei Brady

Interessant zudem: Der Ball liegt offenbar bei Brady. Denn bereits im vergangenen Sommer wurde über einen langfristigen Deal gesprochen, eine Einigung gab es damals nicht, wohl aber ein Patriots-Angebot. Doch Brady wollte bekanntlich die Free Agency austesten.

Deshalb ist der 42-Jährige nun am Zug, er muss sich äußern, was er will. Eine Woche noch, dann wird der Wahnsinn die nächste Stufe erreichen, denn am 16. März kann er mit anderen Teams verhandeln, Angebote vergleichen.

Und dann irgendwann alle Spekulationen endgültig beenden.

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