Tom Brady: Respekt vor den Bills. - Bildquelle: imago images/Icon SMITom Brady: Respekt vor den Bills. © imago images/Icon SMI

München – Die Sache ist ja im Grunde sehr eindeutig. 33:3 gegen die Pittsburgh Steelers, 43:0 bei den Miami Dolphins, 30:14 gegen die New York Jets: Eine saubere 3-0-Bilanz zum Start also für die New England Patriots. 

Ganz nebenbei stellte der Titelverteidiger einen neuen Rekord auf: Der Erfolg gegen die Jets war der 116. Regular-Season-Sieg (bei 31 Niederlagen) seit 2010, womit die Patriots das siegreichste Team aller NFL-Dekaden sind. Die Bestmarke hielten zuvor die Indianapolis Colts (115 Siege von 2000 bis 2009). 

Neue Bestmarken

Der Sieg-Rekord inklusive der Postseason gehört den Patriots schon länger, da stehen sie seit 2010 bei 132 Siegen (Playoffs: 16-6, insgesamt 132-37)

Und: Mehr als 106 Punkte zum Start schafften die Patriots nur 2007 (114), 2002 (115) und 2015 (119).

Sehr eindeutig, wie gesagt. Und doch hören sich die Ausführungen von Quarterback Tom Brady vor Week 4 bei den Buffalo Bills eher nach Krise an.  

Der Grund ist klar: In der Offseason hat Brady erst Kumpel Rob Gronkowski verloren, der Tight End trat zurück. Dann das Bohei um Receiver-Superstar Antonio Brown. Man darf ja nicht vergessen, dass die Skandalnudel bei allen Fehltritten immer noch eine starke Waffe für Brady gewesen wäre. 

Und jetzt bangt Brady auch noch um Super-Bowl-MVP Julian Edelman, dessen Einsatz zumindest fraglich ist.

Bradys Ziele werden weniger. Die Nebengeräusche bleiben.

"Es ist ein schwieriges Jahr", sagt Brady. "Wir sind alle unterschiedlichen Widrigkeiten ausgesetzt, unterschiedlichen Teams zu unterschiedlichen Zeiten. Wir werden unser Bestes geben, um alles zu überwinden, was die Saison über vor uns liegt."

Ja, die Bills sind ebenfalls 3-0 gestartet. Aber, um nochmal Zahlen anzuführen: Brady gewann seit 2001 von 33 Spielen gegen die Bills 30. Trotzdem betont er: "Es ist definitiv eine herausfordernde Situation. Wir spielen auswärts bei einem Team, das defensiv sehr gut ist. Jedes Mal, wenn du großartige Spieler verlierst, muss deine Offense einen Hit einstecken", sagte Brady. 

Die Realität sei, dass man vor einem herausfordernden Spiel stehe, so Brady: "Wir werden unser Bestes geben, was angesichts der Umstände möglich ist. Ich habe einen Job zu erledigen und werde versuchen, ihn mit denjenigen zu erledigen, die dabei sind."

Nicht in Entscheidungen involviert

Brady betonte zudem, dass er in die Entscheidung, sich von Brown zu trennen, nicht einbezogen wurde. "Die Realität ist, dass ich keine personellen Entscheidungen treffe", sagte er: "Ich komme hierhin und mache meinen Job. Ich bin ein Angestellter wie jeder andere auch. Vielleicht bin ich eines Tages Besitzer, dann kann ich alle Entscheidungen treffen, die ich will."

Das wird aber noch etwas dauern, glaubt Brady: "Ich müsste wahrscheinlich noch 20 Jahre in der NFL spielen, um mir das leisten zu können."

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