Tom Brady hatte mit den New England Patriots gegen die Los Angeles Chargers ... - Bildquelle: Getty ImagesTom Brady hatte mit den New England Patriots gegen die Los Angeles Chargers viele Gelegenheiten zum Jubeln © Getty Images

Foxborough/München - Die New England Patriots haben den Los Angeles Chargers in der Divisional Round speziell in den ersten 30 Minuten eine Abreibung verpasst und letztendlich mit 41:28 gewonnen. Damit steht die Mannschaft von Head Coach Bill Belichick zum achten Mal in Folge im AFC Championship Game und trifft dort am 20. Januar auf die Kansas City Chiefs.

Patriots: Vier Drives, vier Touchdowns

Das Spiel begann spektakulär: Der erste Drive der Patriots endete mit einem Touchdown-Lauf durch Running Back Sony Michel. Chargers-Quarterback Philip Rivers schlug im nächsten Drive mit einem 43-Yard-Touchdown-Pass auf Keenan Allen zurück.

Also bekamen die Patriots wieder das Ei und beendeten den Angriffszug erneut mit einem Touchdown-Lauf von Michel – zu diesem Zeitpunkt war das erste Viertel noch nicht einmal abgeschlossen.  

Die Defense der Chargers fand gegen den Mix aus Laufspiel und schnellen Pässen keine Mittel. Nicht zuletzt die Play-Action-Spielzüge der Patriots sorgten bei dem eigentlich starken Pass-Rush der Chargers für Verwirrung. Die ersten vier Drives von New England führten allesamt zu einem Touchdown.

Bei den Chargers hingegen erwies sich die Offensive Line als Schwachstelle. Rivers stand oft unter Druck und versuchte sein Glück mit langen Pässen, ran-Experte Björn Werner sprach von "Panik –Würfen", die zu selten ihr Ziel fanden.

Folgenschweres Punt-Return-Missgeschick

Besonders bitter für die Chargers: Als deren Defense die Patiots erstmals zum Punt zwang, rutschte dieser Desmond King II durch die Hände. Die Patriots eroberten das Ei, begannen ihren Angriffszug in der gegnerischen Hälfte und vollendeten diesen erneut mit einem Touchdown.

Bei einem Halftime-Stand von 35:7 war das Spiel schon nahezu entschieden. Trotz dreier Touchdowns der Chargers in der zweiten Hälfte geriet der Sieg der Patriots nicht mehr in Gefahr.

Patriots-Quarterback Tom Brady lieferte ein nahezu fehlerfreies Spiel ab, brachte 34 seiner 44 Pässe für 343 Yards an den Mann, warf einen Touchdown-Pass und blieb ohne Interception. Auch Running Back Sony Michel zählte mit 129 Rushing-Yards und drei Touchdowns zu den Matchwinnern.

Chargers-Passgeber Philip Rivers brachte nicht einmal die Hälfte seiner Pässe (25 von 51) an die Mitspieler, kam dennoch auf 331 Passing-Yards und drei Touchdown-Pässe, warf allerdings auch eine Interception. Die große Schwachstelle der Chargers war das Laufspiel, welches insgesamt nur 19 Yards zustande brachte.  

Besonders bitter für Rivers: Er hat nun alle acht Begegnungen gegen Brady verloren.

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