Myles Garretts Ausraster als Lehrmaterial für die Patriots. - Bildquelle: imago images / Icon SMIMyles Garretts Ausraster als Lehrmaterial für die Patriots. © imago images / Icon SMI

München/Foxborough - Die Helm-Attacke von Myles Garrett gegen Mason Rudolph beim Spiel zwischen den Cleveland Browns und den Pittsburgh Steelers und die anschließende Prügelei sorgten für negative Schlagzeilen, Sperren und auch für Diskussionen.

Solche Skandale haben aber auch etwas Gutes, zumindest für die New England Patriots. Das verriet Quarterback Tom Brady am Freitag.

Er erklärte, dass diese Vorfälle für Diskussionsstoff in eigenen Team-Meetings sorgen würden, in denen Head Coach Bill Belichick den Spielern erkläre, was er von ihnen erwartet: "Coach Belichick versucht, derartige Aktionen als Lehrmomente zu nutzen, niemanden zu schlagen, die Schiedsrichter nicht anzufassen und an der Seitenlinie zu bleiben."

Brady räumt eigene Verfehlung ein

Auf die Frage eines Reporters, wie schwer es sei, in solchen Momenten die Fassung zu wahren, erklärte der 42-Jährige: "Es ist ein emotionales Spiel. Ich glaube, ich habe 2002 eine Strafe für Unsportlichkeit bekommen, als ich gegen Chicago einen Gegenspieler weggeschubst habe. Das war meine einzige Strafe in dieser Hinsicht. Verdient hätte ich aber wohl noch ein paar mehr, das war aber die Einzige, die geahndet wurde."

Die Bemühungen der Franchise, sich im Rahmen der Regeln zu bewegen, bedeutet jedoch nicht, dass die Patriots in dieser Hinsicht grundsätzlich unbescholten sind. So wurde etwa der ehemalige Tight End Rob Gronkowski 2017 wegen einer unsportlichen Aktion suspendiert.

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