Pokerface Bill Belichick. - Bildquelle: imago/ZUMA PressPokerface Bill Belichick. © imago/ZUMA Press

München – Bill Belichick ist kein Mann großer Worte. Ja, es gibt schon mal den einen oder anderen Gefühlsausbruch. Doch die Head-Coach-Legende der New England Patriots ist eher als Muffel bekannt. Wortkarg. Auf den Punkt.

Es gibt Momente, in denen das genau der richtige Ansatz ist. Im Draft (in der Nacht zum 26. April ab 1:50 Uhr live auf ProSieben MAXX und ran.de) zum Beispiel, wenn man traden möchte. Dann sollte man sich nicht Small Talk aufhalten. Wie Belichick, ein Meister der Draft-Trades.

Wie NBC Sports nachgezählt hat, gab es seit 2000 bei den Pats 71 Trades während der Draft-Wochenenden. Der Spitzenwert aller Teams in diesem Zeitraum. 

2018 stellte Belichick mit acht Trades seinen eigenen Bestwert von 2003 ein. 2004 war das einzige Jahr, in dem es keinen Belichick-Trade beim Draft gab. 

Bester Trade: 2010 für Gronk

Sein wohl erfolgreichster Trade, wenn auch nur um zwei Plätze: 2010 tauschte er mit den Oakland Raiders die Plätze 44 und 42, um Rob Gronkowski zu verpflichten.

Der frühere General Manager der Tampa Bay Buccaneers, Mark Dominik, war in einige der Trades involviert, als Verhandlungspartner. Eine einmalige Erfahrung, wie er dem Boston Globe verrät.

"Er kommt schnell auf den Punkt. Es lief jedes Mal so ab: 'Komm zum Punkt, lass uns loslegen.' Er sitzt nicht herum und wartet. Ich habe es geliebt. Er hat nicht lange gefackelt", sagte Dominik.

Es dürfte genau diese Effizienz sein, die ihn zum Top-Trader an den Draft-Tagen macht. 2019 geht Belichick mit zwölf Picks in die Talentewahl, darunter immerhin sechs in den ersten drei Runden. Ohne Frage genug Material, um seinem Ruf mal wieder gerecht zu werden.

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