Geht in seine zweite Saison bei den Buccaneers: Tom Brady - Bildquelle: Getty ImagesGeht in seine zweite Saison bei den Buccaneers: Tom Brady © Getty Images

München - Die NFLPA, die Spielergewerkschaft der NFL-Spieler, fordert weiterhin ein Umdenken im Offseason-Programm. Demnach sei die Anzahl und Intensität der Trainingseinheiten in der Offseason zu hoch. Stattdessen solle, auch nach Corona, auf virtuelle Meetings und mehr Flexibilität für die Spieler gesetzt werden. 

Quarterback Tom Brady erhob seine Stimme im Namen der Spieler im Rahmen eines Meetings. "Die NFL ist die einzige Profiliga mit übertriebenen kompetitiven Trainings-Einheiten. Es gibt keinen Baseball-Spieler, der seine Bälle Mitte Dezember mit 95 MPH wirft", kritisierte der "GOAT".

NFL schweigt vorerst

Laut Brady sei es nicht nötig, die Spieler im Früh-Sommer einer vollen Trainingsbelastung auszusetzen. Mehrere Spieler-Vertreter befinden sich laut NFL-Insider Tom Pelissero in Verhandlungen mit den zuständigen Vertretern. Momentan steht ein Trainings-Boykott im Raum. 

Teams wie die Green Bay Packers oder Miami Dolphins haben bereits reagiert und den Trainingsstart für die "OTAs" verschoben, zudem dürfen die Spieler auch virtuell teilnehmen. Die NFL hat sich zu der Diskussion noch nicht geäußert. Brady fordert derweil von den Spielern, dass sie zusammenhalten und gemeinsam mit der NFL und den Teams verhandeln.

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