Befinden sich weiter im Streit: Aaron Rodgers (l.) und Packers-CEO Mark Murp... - Bildquelle: imagoBefinden sich weiter im Streit: Aaron Rodgers (l.) und Packers-CEO Mark Murphy (r.). © imago

München - Das angespannte Verhältnis zwischen den Green Bay Packers und Aaron Rodgers findet ein neues Kapitel. Obwohl er vor Kurzem erst angegeben hatte, dass beide Parteien zu der Situation öffentlich schweigen sollten, äußerte sich Packers-CEO Mark Murphy erneut zum Quarterback.

Packers-Boss kritisiert Rodgers

"Ich denke oft an den kürzlich verstorbenen Ted Thompson, der oft über Aaron gesprochen hat", sagte Murphy gegenüber "NBC26". Thompson war von 2005 bis 2017 als General Manager bei den Packers tätig und hatte großen Anteil daran, dass Rodgers seinen Weg nach Green Bay fand. 

"Er würde jetzt über ihn sagen: 'Er ist ein komplizierter Kerl'. Das lasse ich mal so stehen", so Murphy. Zudem sei er nicht beunruhigt, dass die Geschichte mit Rodgers, der weiterhin in den Trainingseinheiten fehlt, am Ende nicht doch gut ausgehen würde. 

Fans zeigen kein Verständnis

Die flapsige Bemerkung über den 37-Jährigen kam bei der Fanbase der Packers alles andere als gut an. So sei es laut vielen äußerst unklug, sich selbst und Rodgers einen Maulkorb aufzuerlegen, nur um diesen nur wenige Tage später wieder zu brechen.

Zudem zeige Murphy damit, dass er nicht verstanden hätte, wie man mit Rodgers in dieser Situation umgehen sollte. Anstatt auf die Wünsche und Bedürfnisse der langjährigen Spielmachers einzugehen, spielen die Packers derzeit auf Zeit und hoffen auf eine zeitnahe Rückkehr von Rodgers.

Rodgers äußerte sich bislang nur einmal öffentlich zu der Thematik. Damals erklärte er, dass es ihm vor allem um "Charakter und Teamkultur" ginge und die Packers-Verantwortlichen vergessen hätten, dass es in "erster Linie um die Menschen geht". Derzeit scheint es noch völlig unklar, ob oder wann sich die Pattsituation zwischen Spieler und Franchise auflösen wird. 

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