Broncos-Guard Dalton Risner will trotz angedrohten Streiks zu den Workouts e... - Bildquelle: imagoBroncos-Guard Dalton Risner will trotz angedrohten Streiks zu den Workouts erscheinen. © imago

München - Bei mehr als der Hälfte aller NFL-Franchises haben die Spieler bereits angekündigt, aufgrund der COVID-19-Pandemie von den freiwilligen Trainingseinheiten in den Team-Einrichtungen fernzubleiben. 

Vertragsmodalitäten bringen Spieler in die Zwickmühle

Da bei einigen Spielern jedoch hohe Garantiesummen im Vertrag verankert sind, wollen diese nun trotz angekündigten Streiks in Zusammenarbeit mit der Spielergewerkschaft (NFLPA) zu den Präsenz-Workouts erscheinen. 

Viele Spieler würden demnach darauf setzen, dass sich der Disput zwischen Liga und Gewerkschaft zeitnah löst: "Wenn ich die NFLPA wäre, würde ich das als besten Weg empfinden", erklärte Offensive Guard Graham Glasgow von den Denver Broncos gegenüber "9 News" in Denver. 

"So wie uns mitgeteilt wurde, muss ich in der ersten Woche nicht erscheinen. Später dann aber wohl schon, damit ich meinen Bonus erhalte", erklärte der O-Liner weiter. Erscheint Glasgow bei den freiwilligen Workouts, erhält er laut seinem Vertrag einen Bonus über 100.000 US-Dollar garantiert. 

Gemeinsame Verkündung trotz Uneinigkeit

Die Statements seitens der NFLPA wurden zwar im Namen aller Spieler verfasst, doch immer mehr Akteure kündigten bereits an, trotzdem zu den Workouts erscheinen zu wollen. Denn auch bei den Denver Broncos ist Glasgow nicht der einzige Spieler, der vorhat, den Team-Einrichtungen fernzubleiben. 

"Ich habe mich in letzter Zeit ruhig verhalten und werde am Montag zum Training erscheinen", so auch Broncos-Guard Dalton Risner: "Ich weiß, dass auch andere Spieler dort auftauchen werden, ich habe schon während der gesamten Offseason am Trainingsgelände trainiert", so Risner. Auch er würde 75.000 Dollar bei Teilnahme an den Workouts erhalten. 

Der Präsident der NFLPA. DeMaurice Smith erklärte zuletzt, dass er den Spielern ein Fernbleiben der Workouts empfehlen würde. Gleichzeitig sollte jeder Spieler "eine eigene Entscheidung treffen, im Hinblick auf die Gesundheit und dem eigenen Willen", sagte er gegenüber "ESPN". 

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