Gilt als Profiteur der neuen Alternative zum Onside-Kick: Patrick Mahomes. - Bildquelle: gettyGilt als Profiteur der neuen Alternative zum Onside-Kick: Patrick Mahomes. © getty

UPDATE: Beim Treffen der Teambesitzer wurde die Onside-Kick-Regel noch nicht durchgewunken. Alle Infos dazu gibt es HIER.

München - Wenn in Zukunft eine Mannschaft im letzten Viertel hinten liegt, könnte die Aufholjagd für Patrick Mahomes und Co. recht schnell gehen. 

Als Alternative zum normalen Kick-Off oder zum Onside Kick soll in Zukunft die "4&15-Regel" für mehr Spannung sorgen. Dabei können Teams zwei mal pro Spiel auswählen, ob sie an der eigenen 25-Yard-Linie mit einem vierten Versuch beginnen, bei welchem sie 15 Yards überbrücken müssen.

Am Donnerstag stimmen die Team-Owner über die Einführung dieser Alternative ab.

NFL konkretisiert Pläne zur neuen Regel

So hat die NFL festgelegt, dass die Teams diese Regel zwar zwei mal pro Spiel verwenden können, allerdings nur in der regulären Spielzeit. In der Overtime soll weiterhin mit den bisherigen Regeln hantiert werden, um die Chancengleichheit bei Gleichstand zu wahren.

Falls ein Team die neue Regel anwenden will, muss es dies vorher klar dem Schiedsrichter signalisieren. Da dieser Versuch nicht als "reguläres Down" gilt, kann man auch nicht kurzfristig entscheiden, doch einen normalen Kick durchzuführen. Dafür müsste ein Timeout geopfert werden. 

NFL reagiert auf Kritik

Zudem hat die NFL auf die Kritik reagiert, dass man mit der neuen Regel die Spielzeit manipulieren könnte. Als Lösung hat man diesen zusätzlichen Versuch aus der offiziellen Spielzeit exkludiert. So wird die Play-Clock zwar auf 25 Sekunden gestellt, die verbleibende Spielzeit bleibt währenddessen allerdings unverändert.

Teams könnten zudem angehalten sein, diese Alternative auch bei eigener Führung anzuwenden. Grund dafür ist die Regelung bei Strafen, die im erzielten Touchdown oder Field Goal zuvor passieren.

Sollte ein Team 15 Yards auf den Kickoff gerechnet bekommen, da das zuvor verteidigende Team neben dem Touchdown auch eine Strafe kassiert hat, können diese auch auf die Alternative angerechnet werden. 

Die Aussicht auf ein "4&15" an der eigenen 40 Yard Linie oder noch weiter vorne, könnte experimentierfreudige Head Coaches wie Kyle Shanahan oder Kliff Kingsbury dazu bewegen, die Alternative öfter einzusetzen. 

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