Um die Zukunft von Aaron Rodgers wurde zuletzt viel spekuliert - Bildquelle: imago images/ZUMA WireUm die Zukunft von Aaron Rodgers wurde zuletzt viel spekuliert © imago images/ZUMA Wire

München/Green Bay - Kaum waren die Green Bay Packers im NFC Championship Game an den Tampa Bay Buccaneers gescheitert, begannen die Spekulationen um die Zukunft von Aaron Rodgers.

Der Quarterback hatte selbst dazu beigetragen, indem er sagte: "Die Zukunft einiger Jungs ist ungewiss, auch meine."

Nun berichtet das "Wisconsin State Journal", dass die Packers genau zu diesem Zeitpunkt auf Rodgers zugekommen seien und seinen Vertrag umstrukturieren wollten.

Der Grund war der Salary Cap, der in der Saison 2021 wohl zwischen 182 und 183 Millionen US-Dollar betragen und damit gegenüber den 198,2 Millionen Dollar aus der Vorsaison sinken wird.

Green Bay Packers müssen Gehälter einsparen

Die Packers müssten demnach ihre Gehaltskosten um rund elf Millionen US-Dollar reduzieren, um den Salary Cap nicht zu übersteigen. Aus diesem Grund wurde auch bereits der Vertrag von Offensive Tackle David Bakhtiari umstrukturiert.

Selbiges sollte offenbar mit Top-Verdiener Rodgers geschehen. Der Playmaker befindet sich 2021 im zweiten Jahr seines Vier-Jahres-Vertrages, der mit insgesamt 134 Millionen US-Dollar dotiert ist. Nach der kommenden Saison bietet der Vertrag eine Ausstiegsmöglichkeit.

Allein in der kommenden Saison beträgt sein Cap Hit 37,572 Millionen US-Dollar.

Rodgers-Entlassung kommt gleich doppelt nicht infrage

Die Packers befinden sich also in der Zwickmühle: Eine Freistellung von Rodgers würde, von der sportlichen Schwächung einmal ganz abgesehen, finanziell nicht helfen. Gleichwohl ist das hohe Gehalt von Rodgers eine Belastung hinsichtlich des Salary Caps.

Der Wunsch nach einer Umstrukturierung dürfte in Green Bay also weiterhin vorhanden sein. Dies wäre wohl gleichbedeutend mit einer längeren Laufzeit. Jedoch hat die Franchise beim NFL Draft 2020 in Erstrunden-Pick Jordan Love bereits den potenziellen Nachfolger von Rodgers verpflichtet.

Es scheint also noch viel Gesprächsbedarf zu geben.

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