Head Coach Andy Reid. - Bildquelle: 2019 Getty ImagesHead Coach Andy Reid. © 2019 Getty Images

München - Es ist eines der großen Themen bei den Kansas City Chiefs: Was passiert mit Tyreek Hill? 

Dem Wide Receiver der Kansas City Chiefs wurde vorgeworfen, seinen dreijährigen Sohn misshandelt und dabei den Arm gebrochen zu haben. Hill wurde daraufhin von allen Teamaktivitäten den Kansas City Chiefs ausgeschlossen. 

Strafrechtlich wird allerdings nicht mehr gegen ihn ermittelt. Mit der Liga trifft sich Hill in dieser Woche, es ist offen, ob er gesperrt wird oder bereits im Trainings Camp der Chiefs ab dem 26. Juli wieder mitmischen kann.

Was macht Reid mit Hill?

Und dann wäre ja noch die Frage: Was macht Head Coach Andy Reid mit Hill? 

Bei dem Versuch einer Antwort auf diese Frage leistete sich Radiomoderator Kevin Kietzman vom Sports Radio WHB eine verbale Entgleisung. 

Reid habe keine gute Bilanz, wenn es darum gehe, dass seine Spieler diszipliniert seien, so Kietzman: "Disziplin ist nicht sein Ding, das ist nicht seine Stärke. Das hat schon in seinem Familienleben nicht besonders gut funktioniert, und das gehört dazu, wenn wir über die Chiefs sprechen. Es sind einige Dinge schlecht gelaufen bei ihm, in der Familie und mit Spielern."

Viele Hörer stellten sofort die Verbindung zu Reids Sohn Garrett her, der 2012 im Trainings Camp der Philadelphia Eagles, die Reid damals trainierte, an einer Überdosis Heroin starb.

Der Sender nimmt Kietzman bis auf Weiteres aus dem Programm und wird den Fall untersuchen. 

Kietzman selbst entschuldigte sich wie der Sender auch bei Reid und erklärte, dass er keine Verbindung von Reids Privatleben und Fähigkeiten als Vater und seinen Fähigkeiten als Trainer ziehen wollte. Er meinte vielmehr, dass Reid mit Leuten zusammenarbeite, die schwierige Vergangenheiten hätten, wie Garrett, der damals im Staff der Eagles war, sowie einem weiteren Sohn. 

"Ich habe auf die Drogenabhängigkeit und die Verurteilungen für Drogenhandel verwiesen. Als sie ihre Strafe abgesessen haben und Reid sie angestellt hat, war es keine Privatsache mehr", schrieb er. 

Unsensibel und kalt

Am Ende sah er aber ein, dass er einfach nur Mist gebaut hatte.

In einem längeren Statement erklärte er: "Was ich gesagt habe, wurde von vielen Hörern als schmerzhaft, unsensibel und kalt empfunden. Nachdem ich mir es nochmal angehört habe, kann ich verstehen warum."

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