Sie haben ihn schon in ihr Herz geschlossen: Die Fans der Tampa Bay Buccanee... - Bildquelle: Getty ImagesSie haben ihn schon in ihr Herz geschlossen: Die Fans der Tampa Bay Buccaneers haben einen Run auf das Trikot von Tom Brady gestartet © Getty Images

Tampa Bay/München - Die Verpflichtung von Tom Brady macht sich für die Tampa Bay Buccaneers schon bezahlt, bevor der "GOAT" überhaupt erstmals auf dem Teamgelände vorbeigeschaut hat. Woran ihn die Corona-Pandemie hindert.

Sein Trikot mit der Nummer zwölf ist dennoch bereits der Renner. Das berichtet "Sportbusiness" unter Bezugnahme auf die Zahlen von "Fanatics", weltweit operierender Hersteller und Händler von Merchandising-Artikeln und offizieller Partner der großen US-Ligen. Die Zahl der Verkäufe des neuen "Bucs"-Jerseys von "TB12" seien demnach von einem Tag auf den anderen um 3000 Prozent gestiegen.

 

Mehr "Bucs"-Produkte an einem Tag verkauft als zuvor an 17

Insgesamt seien am Dienstag - also dem Tag nach Veröffentlichung des neuen Dress - mehr Produkte der Buccaneers verkauft worden als in den vorigen 17 Tagen zusammen. Damit habe die Franchise einen NFL-Rekord für einen Verkaufsstart hingelegt.

Müßig zu erwähnen, dass von den "Bucs" damit aktuell mehr Merchandising-Artikel verkauft werden als von jedem anderen Sportteam der Vereinigten Staaten.

Brady-Dress wird häufiger gekauft als jedes andere Trikot eines US-Stars

Und wer liegt wohl unter allen Sportlern auf Platz eins? Wer tatsächlich auf Brady getippt hat, darf sich wahlweise auf die Schulter klopfen oder zur Belohnung sogar ein Eis gönnen.

Bereits die Verkündung des Mega-Deals am 20. März hatte für einen Run auf die "Bucs"-Produkte gesorgt. An dem Freitag toppten die Verkaufszahlen die Summe der Bestellungen der vorangegangenen zwei Wochen. Auf den ersten drei Plätzen der Trikot-Hitliste sowohl bei Herren als auch bei Damen: Brady, Brady und Brady.

Buccaneers haben Ticketpreise schon angehoben

Der sechsmalige Super-Bowl-Champion überstrahlt an Floridas Westküste jetzt schon alles und jeden. In weiser Voraussicht hatte sein neuer Arbeitgeber die Preise für alle nicht dem Klub selbst vorbehaltenen Plätze im gut 65.000 Fans fassenden Raymond James Stadium laut "The Athletic" um 15 Prozent erhöht. Was für Zuschauer Mehrkosten zwischen 135 und 255 US-Dollar mit sich bringt.

Wer Brady als "Bucs"-Quarterback sehen will, muss eben auch entsprechend dafür löhnen. Für das Team selbst und damit speziell die Glazer-Familie als Besitzer war der Coup schließlich auch ein teures Vergnügen: Mindestens 50 Millionen US-Dollar fließen in den kommenden beiden Spielzeiten auf das Konto des 42-Jährigen.

Sollte der Playmaker ähnlich erfolgreich sein wie bei den New England Patriots - sprich die Playoffs erreichen oder sogar noch einmal den Super Bowl gewinnen - kommt noch ein ordentlicher Batzen obendrauf.

 

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