Während Christian McCaffrey (mi.) glänzte, strauchelten die Altstars Tom Bra... - Bildquelle: imago images / ZUMA PressWährend Christian McCaffrey (mi.) glänzte, strauchelten die Altstars Tom Brady (li.) und Aaron Rodgers (re.) © imago images / ZUMA Press

München - Statement-Sieg für die Baltimore Ravens im Monday Night Game. Gegen die bisher ungeschlagenen New England Patriots behielten die Ravens beim 37:20 über die gesamte Partie die Oberhand. Quarterback Lamar Jackson (17/23, 163 Yards, 1 TD) konnte dem Druck der bisher überirdischen Patriots Defense standhalten und erlief allein zwei Touchdown-Pass.

Auf der Gegenseite warf Superstar Tom Brady (30/46, 285 Yards, 1 TD, 1 INT) nur einmal erfolgreich in die Endzone. Dem Running Game der Ravens hatte der amtierende Super Bowl Champion an diesem Abend kaum etwas entgegenzusetzen und ließ erstmals in der laufenden Saison mehr als 14 gegnerische Punkte zu.

 

Die Dolphins können doch noch gewinnen

Man mag es kaum glauben, die Miami Dolphins können tatsächlich noch Siege einfahren. Nach sieben Niederlagen in Folge und teils indiskutablen Leistungen gelang der Offense um Quarterback Ryan Fitzpatrick (24/36, 288 Yards, 3 TDs) beim 26:18 gegen die New York Jets allein im zweiten Viertel 21 Punkte.

Für die Jets ist die Saison damit komplett im Eimer. Sam Darnold (27/39, 260 Yards, 1 TD, 1 INT) kam stark in die Partie, außer bei seinem ersten Drive sollte aber kein Touchdown mehr gelingen. Ein herber Rückschlag für die ohnehin enttäuschende New Yorker.

 

Russell Wilson entscheidet Overtime-Krimi

In einem wahren Shootout hatten die Seattle Seahawks beim 40:34 nach Overtime gegen die Tampa Bay Buccaneers letztlich das bessere Ende für sich. Quarterback Russell Wilson (29/43, 378 Yards, 5 TDs) sammelte dabei weiter fleißig Argumente im Rennen um den MVP-Titel.

Wilson harmonierte mit seinen Receivern um Tyler Lockett (152 Yards, 2 TDs) nach Belieben. In der heißen Phase der Partie schlug dann aber die große Stunde von Rookie D. K. Metcalf (123 Yards, 1 TD), der mit mehreren Big Plays groß auftrumpfte.

Auf der Gegenseite schaute das Duo um Playmaker Jameis Winston (29/44, 335 Yards, 2 TDs) und Receiver Mike Evans (180 Yards, 1 TD) letztlich in die Röhre.

 

Browns unterliegen auch Broncos

Für die Cleveland Browns rücken die Playoffs nach dem 19:24 bei den Denver Broncos in weite Ferne. Quarterback Baker Mayfield (27/42, 273 Yards, 1 TD) wurde von Denvers Defense weitgehend im Griff gehalten.

Nach dem verletzungsbedingten Saisonaus von Quarterback Joe Flacco feierte Backup Brandon Allen sein Debüt als Starter und machte mit 12 von 20 angebrachten Pässen für 193 Yards und zwei Touchdowns eine ordentliche Partie.

Star-Receiver Odell Beckham Jr. (87 Yards) steht sinnbildlich für die Krise bei den Browns. In neun Saisonspielen gelang "OBJ" nur ein einziger Touchdown.

 

McCaffrey zerlegt Titans im Alleingang

Christian McCaffrey spielt diese Saison einfach in einer ganz anderen Liga. Gegen die Tennessee Titans brannte der Running Back der Carolina Panthers beim 30:24 ein wahres Feuerwerk ab und tobte sich mit 146 Rushing Yards, 2 Rushing Touchdowns sowie drei Receptions für 20 Yards und einem Receiving Touchdown gegen die Titans-Defense - bisher eine der Besseren in der NFL - nach Belieben aus.

Bei den Titans machte Quarterback Ryan Tannehill (27/39, 331 Yards, 1 TD, 2 INTs) eine solide Partie. Im zweiten Viertel wurde Tennessee mit 0:17 allerdings komplett überrannt.

 

Packers kollabieren gegen Chargers

Was war denn da los? Beim 11:26 bei den Los Angeles Chargers, die seit Wochen arg von Verletzungen gebeutelt sind, erlebten Aaron Rodgers und Co. einen Abend zum Vergessen. 161 Passing Yards sind Saison-Tiefstwert für den Quarterback der Green Bay Packers, der einzige Touchdown gelang im vierten Viertel.

Bei den Chargers profitierten Quarterback Philip Rivers (21/28, 294 Yards) und Running Back Melvin Gordon (80 Rushing Yards, 2 Rushing TDs) davon, dass endlich mal die O-Line halbwegs zusammenhielt.

 

Chiefs-Kicker sichert Last-Minute-Sieg

Ganz wichtiger Sieg für die Kansas City Chiefs gegen die Minnesota Vikings. Matt Moore (25/35, 275 Yards, 1 TD) sprang dabei erneut für den verletzten Franchise Quarterback Patrick Mahomes ein. Nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen dürfen sich die Chiefs vor allem bei Kicker Harrison Butker bedanken, der mit Ablauf der Uhr das Game Winning Field Goal aus 44 Yards zum 26:23 verwandelte und auch sonst makellos blieb.

Bei den Vikings verletzte sich Star-Receiver Adam Thielen erneut, Quarterback Kirk Cousins (19/38, 220 Yards, 3 TDs) machte eine gute Partie. Fragwürdig war die Leistung von Receiver Stefon Diggs, der durch den Ausfall seines Teamkollegen deutlich mehr Targets hätte sehen müssen, aber lediglich einen Pass für 12 Yards fing.

 

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