Aaron Rodgers ist inzwischen auch in der TV-Branche am Start - Bildquelle: GettyAaron Rodgers ist inzwischen auch in der TV-Branche am Start © Getty

München - Für Packers-Quarterback Aaron Rodgers ist ein Traum wahr geworden. Schon seit Jahren sieht sich der Sportler den Quizshow-Klassiker "Jeopardy" im Fernsehen an, nun durfte er selbige zum ersten Mal moderieren.

Zwei Wochen lang wird der Spielmacher als Gastgeber fungieren, und gleich bei seinem ersten Auftritt wurde er von einem Kandidaten so richtig veräppelt.

Das Prinzip der Sendung lautet wie folgt: Es werden Antworten vorgegeben, die Kandidaten müssen dazu die richtigen Fragen finden.

Kandidat fragt nach Field Goal

Ein aussichtslos zurückliegender Teilnehmer traute sich bei seinem letzten Rateversuch dann die Frage zu stellen, die nicht nur vielen Packers-Fans auf der Seele brennt.

"Wer wollte dieses Field Goal kicken?", formulierte er und sorgte dabei nicht nur beim Publikum für Gelächter. Auch Rodgers selbst musste kichern und schüttelte mit dem Kopf. "Das ist eine tolle Frage, sie sollte richtig sein, aber leider ist sie für dieses Spiel heute falsch", antwortete der 37-Jährige.

Die Frage des Kandidaten war dabei eine Anspielung auf das Championship Game der NFC, das Rodgers mit den Packers im Januar knapp gegen die Tampa Bay Buccaneers verloren hat. An der Sechs-Yard-Linie kickte das Team seinerzeit im vierten Versuch ein Field Goal, anstatt einen Touchdown zu versuchen. Alle Siegchancen waren damit dahin.

Rodgers will dauerhaft Jeopardy moderieren

Bei seinem Debüt als TV-Moderator schlug sich der NFL-MVP derweil gut und verriet bei "The Ringer", dass er gerne Vollzeit für das Format arbeiten würde – und trotzdem gleichzeitig weiterhin als Starting Quarterback in Green Bay fungieren würde.

"Ich glaube nicht, dass ich das Football spielen aufgeben müsste, um das zu tun. Sie filmen 46 Tage im Jahr. Ich habe dieses Jahr 187 Tage in Green Bay gearbeitet. Also habe ich 178 Tage übrig, um Jeopardy zu machen. Ich habe das Gefühl, dass es funktionieren würde", sagte der Quarterback.

"Es wäre mit Sicherheit ein Traumjob, und ich bin überhaupt nicht schüchtern zu sagen, dass ich den Job haben will. So bin ich an die Sache rangegangen. Ich möchte eine Chance haben, mitzumischen", so Rodgers weiter.

Mit Job als Quarterback vereinbar?

Und der 37-Jährige hat bereits gute Argumente, die für seine Anstellung als dauerhafter Moderator sprechen würden: "Ich bringe ein Publikum aus der NFL mit, und ich habe das Gefühl, dass ich auch Streber anspreche, weil ich in der High School ein Streber war und in dieser seltsamen Phase gefangen war, in der ich ein Sportler sein wollte und mir gleichzeitig sehr wichtig war, gute Noten zu bekommen. Und zur gleichen Zeit gibt es nicht viele größere Fans der Serie als mich. Ich schaue sie schon seit Jahren."

Ob sich die TV-Verantwortlichen für Rodgers als Dauerlösung entscheiden, wird sich noch zeigen. Bis jetzt muss er sich zwei Wochen lang mit der Rolle als Gast-Host begnügen.

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