Wieder einmal stark: Leon Draisaitl - Bildquelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDBRUCE BENNETTWieder einmal stark: Leon Draisaitl © GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDBRUCE BENNETT

Denver - Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl ist auch nach dem Play-off-Aus der Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter in persönlicher Höchstform. Bei der 2:3-Niederlage im vorletzten Saisonspiel gegen die San Jose Sharks erzielte der 23-Jährige seine Saisontore 48 und 49 (3./24.). Damit hat Draisaitl nun 104 Scorerpunkte in der laufenden Hauptrunde auf dem Konto und ist Vierter in der Rangliste. 

Die Oilers hatten schon Anfang der laufenden Woche endgültig alle Chancen auf die Play-offs eingebüßt. Besser lief es da für Draisaitls Nationalmannschaftskollegen Philipp Grubauer. Der Torhüter erreichte mit Colorado Avalanche in der Nacht zum Freitag endgültig die Play-offs. Mit einem 3:2-Sieg gegen die Winnipeg Jets sicherte sich das Team um den wieder einmal starken deutschen Schlussmann das Ticket für die Meisterrunde. Ein Spiel vor Ende der Regular Season ist die Mannschaft aus Denver nicht mehr von den Wildcard-Rängen im Westen zu verdrängen. 

Grubauer, der gegen die Kanadier 34 der 36 Schüsse auf sein Tor parierte, hatte bereits in der vergangenen Saison mit den Washington Capitals den Stanley Cup gewonnen. In den Play-offs gesellt sich Grubauer nun zu seinen Landsmännern Dennis Seidenberg, Tom Kühnhackl und Thomas Greiss, die sich schon zuvor mit den New York Islanders qualifiziert hatten und in der Nacht zu Freitag noch einen 2:1-Sieg bei den Florida Panthers einfuhren. Während Greiss starke 29 Paraden gelangen und Kühnhackl in gut zehn Minuten Eiszeit einen Torschuss abgab, hatte Seidenberg gar nicht erst im Kader gestanden.

Sein Debüt in der NHL feierte unterdessen Nico Sturm. Der 23-Jährige, der Anfang der Woche einen Einsteiger-Vertrag (entry-level contract) bis zum Ende der Saison bei den Minnesota Wild unterschrieben hatte, kam bei der 0:3-Niederlage seines Teams gegen die Boston Bruins auf 13:20 Minuten Eiszeit. Vor den Augen seiner Familie, die aus Deutschland angereist war, gab Sturm drei Torschüsse ab. Minnesota hat keine Chance mehr auf die Play-off-Teilnahme.

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