"Southpaw" - Die spannendsten Fakten zum Film

Was bedeutet eigentlich "Southpaw"? Und welche kleine Halle wurde kurzerhand in den Madison Square Garden verwandelt? Jede Menge spannende Fakten zum neuen Kinofilm "Southpaw".

10.08.2015 09:36 Uhr / © tobis
Jake Gyllenhaal (Spannende Fakten)
Jake Gyllenhaal als Boxer im Kinofilm "Southpaw" © 2014 The Weinstein Company. All Rights reserved.

Das bedeutet "Southpaw"

Im Boxsport bezeichnet die sogenannte "Southpaw Stance" eine Grundstellung, die hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) von Linkshändern eingenommen wird. In dieser Position hat der Boxer den rechten Fuß und die rechte Hand vorne und attackiert zunächst mit kurzen rechten Geraden, auf die schließlich ein linker Haken folgt. Beim Baseball wird ein Pitcher, der mit links wirft, Southpaw genannt. In der Umgangssprache ist Southpaw ein Synonym für "Linkshänder".

40 Drehtage mit lauter Box-Profis

Die eigentlichen Dreharbeiten für "Southpaw" dauerten etwa 40 Tage, von Mitte Juni bis Mitte August 2014, und fanden in Pittsburgh und im Städtchen Indiana, Pennsylvania, statt; dazu kamen kürzere Drehs in New York und im Caesar's Palace in Las Vegas. Um das neu erworbene Können vieler Mitwirkender zu würdigen, zogen Fuqua und Kameramann Mauro Fiore das langjährige Kamerateam von HBO Boxing hinzu: Todd Paladino und Rick Cypher machten die Kampfaufnahmen des Films. Damit die Kampfszenen noch echter wirkten, waren auch die legendären Kommentatoren von HBO Boxing Jim Lampley und Roy Jones jr. mit dabei, dazu der altgediente Ringrichter Tony Weeks.

Indiana verwandelt sich in New York

Das Kovalchick Center in Indiana, Pennsylvania, das zur örtlichen Universität gehört, wurde während der ersten beiden Drehwochen der drei Hauptkämpfe des Films zum Caesar's Palace und zum Madison Square Garden.

Authentisch bis zur Bewusstlosigkeit

Um eine tragfähige Grundlage für einen realistischen Boxerfilm zu schaffen, heuerte Regisseur Antoine Fuqua den legendären Boxtrainer und Kampfchoreographen Terry Claybon an. Der ehemalige Profi, der drei Golden-Glove-Meisterschaften gewann und unbesiegt zurücktrat, hat mit vielen großen Namen des Filmgeschäfts zusammen gearbeitet, darunter Denzel Washington, Kevin Spacey, Nicholas Cage, Matt Damon und Ben Affleck.

Während Claybon die Boxerdarsteller sorgfältig trainierte und jeden Fight minutiös choreografierte, bestand der Regisseur darauf, dass die Boxszenen so echt wie möglich aussahen: "Ich sagte Jake, dass wir alles mitnehmen. Wenn du also müde wirst oder in Ohnmacht fällst oder kotzen musst, wird das alles mitgedreht. Und zu Mauro sagte ich, dass es kein Extralicht gibt. Im Madison Square Garden oder in Vegas machen sie das auch nicht."

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