Kobe Bryant (r.) bei der Basketball-WM - Bildquelle: AFPNOEL CELISSIDNOEL CELISKobe Bryant (r.) bei der Basketball-WM © AFPNOEL CELISSIDNOEL CELIS

Peking - Für den früheren NBA-Superstar Kobe Bryant ist das frühe Scheitern des Team USA bei der Basketball-WM in China mehr als ein Ausrutscher. "Die Zeiten des Dream Teams sind vorbei, es wird schwierig", sagte der zweimalige Olympiasieger am Rande der Weltmeisterschaft mit Blick auf die kommenden Turniere. Auch in Zukunft werde der Kampf um die Goldmedaille für die Amerikaner kein "Spaziergang" mehr sein.

1992 hatte die US-Auswahl um Michael Jordan, Magic Johnson und Larry Bird bei den Olympischen Spielen in Barcelona nach Belieben dominiert und Gold geholt, der Begriff "Dream Team" war geboren. Bei der laufenden WM war allerdings kein echter Superstar dabei, der Titelverteidiger schied im Viertelfinale gegen Frankreich aus (79:89) und wird die Endrunde maximal auf dem siebten Platz beenden. Es ist das schlechteste Ergebnis in der Geschichte. 

"Es ist nicht so, dass der Rest der Welt die USA eingeholt hat", sagte der fünfmalige NBA-Champion Bryant, als WM-Botschafter in China vor Ort: "Der Rest der Welt hat uns schon seit einiger Zeit eingeholt. Und nun sind wir am Punkt angekommen, an dem wir mal gewinnen und mal verlieren werden."

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