Der Viererbob um Francesco Friedrich (2.v.l.) dominiert - Bildquelle: EXPAEXPASIDPETER RINDERERDer Viererbob um Francesco Friedrich (2.v.l.) dominiert © EXPAEXPASIDPETER RINDERER

Köln - Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) dominiert die Bob-Welt weiter nach Belieben und wirkt auch bei den Heimspielen der Konkurrenten kaum zu schlagen. Der Sachse gewann am Sonntag auch den Viererbob-Weltcup am Königssee und verwies dabei Johannes Lochner (Stuttgart) auf dessen Hausbahn auf Rang zwei. Der Kanadier Justin Kripps wurde Dritter, Nico Walther (Oberbärenburg) landete auf dem achten Platz.

"Wir wollten Johannes hier unbedingt schlagen, weil uns das im Vierer noch nie gelungen ist", sagte Friedrich in der ARD: "Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat." Eine Zehntelsekunde trennte die beiden Rivalen am Ende.

Im Zweier hatte Friedrich die Konkurrenz am Samstag geradezu deklassiert, er gewann mit 0,51 Sekunden Vorsprung auf Kripps. Schon beim dritten Weltcup in Serie gewann er nun sowohl das Zweier- als auch das Vierer-Rennen, in beiden Schlitten führt er die Weltcup-Wertung souverän an.

Bei der WM in knapp vier Wochen in Altenberg spricht kaum etwas dafür, dass Friedrich weniger erfolgreich auftritt, denn dort genießt er selbst den Heimvorteil. Keine Bahn kennt Friedrich so gut, er dürfte schwer zu schlagen sein.

Bei den Frauen schwingt sich indes Senkrechtstarterin Laura Nolte (Winterberg) immer mehr zur deutschen Hoffnungsträgerin auf. Die 21-Jährige wurde am Samstag Zweite und musste sich der zweimaligen Olympiasiegerin Kaillie Humphries (USA) nur um drei Hundertstelsekunden geschlagen geben. Diese bewies mit Blick auf die WM in Altenberg allerdings, dass auch auf deutschen Bahnen mit ihr zu rechnen ist.

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