Tyson Fury rät Wladimir Klitschko von Comeback ab - Bildquelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDEthan MillerTyson Fury rät Wladimir Klitschko von Comeback ab © GETTY IMAGES NORTH AMERICAGETTY IMAGES NORTH AMERICASIDEthan Miller

Berlin - Box-Star Tyson Fury hat seinem alten Rivalen Wladimir Klitschko von einem Comeback abgeraten. "Ich glaube, der Junge sollte im Ruhestand bleiben. Er ist zu alt. Klitschko kann dem Zahn der Zeit nicht entkommen", sagte der britische Schwergewichtsprofi der Sport Bild. Der 43-jährige Klitschko hatte 2017 nach einer Niederlage gegen Ex-Weltmeister Anthony Joshua seine Karriere beendet, doch zuletzt gab es immer wieder Comeback-Gerüchte.

Unter anderem wurde über einen möglichen 70-Millionen-Deal mit Streaminganbieter DAZN spekuliert. Fury erfreut sich derweil immer noch an der Niederlage, die er Klitschko 2015 zugefügt hatte. Damals hatte er den Ukrainer als Champion der Weltverbände IBF, WBO und WBA entthront. Von jenem Moment prangt seitdem ein Gemälde in seinem Wohnzimmer. "Ich habe mir das Gemälde an die Wand gehängt, weil es mich jeden Tag daran erinnert, wie ich Wladimir den Arsch versohlt habe", sagte der 30-Jährige.

Fury selbst, der vergangenes Wochenende im vierten Kampf nach seinem eigenen Comeback den Deutschen Tom Schwarz spielend leicht besiegt hatte, strebt einen erneuten WM-Kampf gegen WBC-Weltmeister Deontay Wilder (USA) an. Der erste Fight um den einzigen WM-Gürtel, den Fury noch nicht getragen hat, war im Dezember 2018 unentschieden geendet. Doch der Gürtel scheint Fury recht egal zu sein: "Der einzige Titel, der für mich zählt, ist die lineare Weltmeisterschaft - also der Titel, den man sich nur holen kann, wenn man den von allen anerkannten Champion schlägt." Dies war ihm damals gegen Klitschko gelungen.

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