Deontay Wilder (li.) war von Tyson Fury nicht sonderlich begeistert. - Bildquelle: imago/ZUMA PressDeontay Wilder (li.) war von Tyson Fury nicht sonderlich begeistert. © imago/ZUMA Press

München – Deontay Wilder konnte sich nicht wirklich zu einem richtigen Lob durchringen. Dafür war der Sieg von Tyson Fury gegen Tom Schwarz dann wohl doch zu unspektakulär. 

Der Brite gewann am vergangenen Wochenende in Las Vegas durch Technischen K.o. in der zweiten Runde. Womit das Schwergewicht seine Bilanz auf 28 Siege in 29 Kämpfen ausbaute.

Furys Promo-Tour

Ein Unentschieden steht ebenfalls in der Bilanz – es war das umstrittene im vergangenen Dezember im Duell mit Wilder, mit dem der US-Amerikaner seinen WBC-Titel behalten durfte. Zu einem Rückkampf kam es bislang nicht, weil Fury aktuell auf "Promo-Tour" in den USA ist, seinen Namen, seinen Status und seine Marke in den USA mit Kämpfen wie gegen Schwarz weiter ausbauen will.

Wilder (41-0-1) hat sich den Fury-Kampf angeschaut. Und war mäßig begeistert. 

"Es war eine coole Performance. Er war aber auch kein richtiger Gegner. Schwarz war ein Punching Ball", sagte Wilder, der im vergangenen Monat seinen Titel gegen Dominic Breazeale verteidigte, er hatte seinen Kontrahenten bereits in der ersten Runde K.o. geschlagen. 

 

Fury habe das gemacht, was man erwartet habe, so Wilder: "Sie wollen ihn promoten, ihn aufbauen, seine Geschichte immer und immer wieder erzählen. Seine Performance war aber nur in Ordnung."

Auf einen Rückkampf zwischen Fury und Wilder wird man wohl noch ein wenig warten müssen. Wahrscheinlich werden beide noch einen weiteren Kampf gegen andere Gegner bestreiten, ehe es 2020 zu der Revanche kommen könnte. 

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