Anthony Joshua wird Teil von "UFC 4" - Bildquelle: EA SPORTSAnthony Joshua wird Teil von "UFC 4" © EA SPORTS

München/Abu Dhabi - Gute Nachrichten für Kampfsport und Gaming-Fans!

EA Sports wird mit "UFC 4" einen neuen Ableger des MMA-Spiels präsentieren, offiziell angekündigt wird das Spiel in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Rahmen von UFC 251 in Abu Dhabi. Ab dem 14. August 2020 soll das Spiel für Playstation 4 und Xbox One dann in den Regalen der Shops stehen und downloadbar sein.

Auf dem Cover werden die UFC-Fighter Jorge Masvidal, der Samstagnacht in Abu Dhabi gegen Kamaru Usman um Weltmeister-Gürtel im Weltergewicht kämpft, und Mittelgewichtler Israel Adesanya zu sehen sein.

Unter der Woche stellten die Entwickler Brian Hayes und Nate McDonald das Spiel bereits in einem Stream für Pressevertreter vorab vor. "UFC 4" machte dabei einen vielversprechenden Eindruck, außerdem scheint das MMA-Game deutlich bedienungsfreundlicher als sein Vorgänger zu sein.

Fingerschonend und intuitiv

"Es ist ein großer, großer Schritt von UFC 3 zu UFC 4", versprach Executive Producer Hayes: "Es wird deutlich einfacher für eure Finger." Schlagen, Treten, Grappling, Submissions, dazu defensive Aktionen wie das Blocken von Schlägen oder Tritten – wer "UFC 3" spielen wollte, musste eine ganze Menge Kombinationen auf dem Gamepad beherrschen, was bei Gelegenheitsspielern häufiger mal für Frustration sorgte.

UFC4

Die gemischten Kampfkünste, die komplexeste aller Kampfsportarten, auf der Konsole zu simulieren, wird natürlich auch bei „UFC 4“ anspruchsvoll sein. Aber insgesamt soll das Kämpfen deutlich intuitiver werden. Das betrifft die verschiedenen Techniken wie Striking, Clinch, Ground and Pound oder Takedowns. 

Mini-Games entscheiden Submissions

Bei den Submissions, also den Aufgabegriffen, wird es Mini-Games geben, die darüber entscheiden, ob eine Submission erfolgreich ist oder abgewehrt werden kann. Hierbei unterscheiden sich die Mini-Games, je nachdem ob es ich um eine Choke Submission oder eine Joint Submission handelt. Es wird auch die Möglichkeit geben, während der Submission zu schlagen oder sich mit einem Slam Escape zu befreien. 

Während wir es dank des verbesserten Gameplays im Octagon ordentlich krachen lassen können, wurde auch der Karrieremodus, das Umfeld und die Möglichkeit, sich seinen eigenen weiblichen oder männlichen Fighter zu designen, deutlich aufgemotzt. Die eigene Figur kann ausgiebig tätowiert und mit Accessoires wie Masken, Mützen oder Kronen und bunten Kleidungsstücken ausgestattet werden. "Look Good. Feel Good. Fight Good", zitierte Hayes eine alte Fighter-Weisheit.

Daniel Cormier kommentiert

Gekämpft wird natürlich im UFC-Käfig in Las Vegas, aber auch ein staubiger Hinterhof, ein japanisches Kumite oder eine Action Avenue mitten in einer Großstadt stehen zur Verfügung. Die Grafik sieht dabei den ersten Eindrücken nach sehr detailiert aus, krachende Treffer sind in Zeitlupe zu sehen, selbst die Gesichter der Kämpferinnen und Kämpfer bekommen Beulen und beginnen zu bluten. Zu den Kommentatoren gesellt sich in "UFC 4" mit Daniel Cormier, dem früheren Weltmeister im Halbschwergewicht und Schwergewicht, einer der der bekanntesten Kämpfer der letzten Jahre.

Neben den selbst gestalteten Kämpfern stehen natürlich die aus der UFC bekannten Athletinnen und Athleten bereit, um in verschiedenen Modi in den Käfig zu steigen. Ob Sparring, eine schnelle Runde online gegen einen Freund, oder ein Fight gegen die KI, alles ist möglich. Es wird auch möglich sein, Boxer wie Tyson Fury, Anthony Joshua oder Mike Tyson freizuspielen, auch MMA-Legenden wie der verstorbene Kimbo Slice sind spielbar. 

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Auch Beleidigungen via Social Media gehören dazu

Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt aber weiter auf dem Karrieremodus. Hierbei stehen den Spielerinnen und Spielern fast unbegrenzte Möglichkeiten zur Verfügung. Es gilt sich in der Rangliste nach vorne zu verarbeiten oder den Titel zu verteidigen, Gegner müssen gefunden und Kämpfe organisiert werden. Es ist sogar möglich, via Social Media Allianzen zu schmieden oder Gegner zu provozieren.

"Der GOAT zu werden, ist immer noch das größte Ziel im Spiel", sagte Hayes über den Karrieremodus. Dieses Ziel können MMA-Fans weltweit ab dem 14. August in Auge fassen, dann gilt es, im virtuellen Käfig die Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Christian Stüwe

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