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München - Er galt als der große Favorit auf die Nachfolge von Niko Kovac. Doch der FC Bayern hat Arsene Wenger abgesagt.

Nach einem Telefonat zwischen dem Franzosen und Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge entschloss sich der Rekordmeister gegen den ehemaligen Coach des FC Arsenal.

"Arsene Wenger hat Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochnachmittag angerufen und grundsätzlich Interesse am Trainerposten beim FC Bayern signalisiert. Der FC Bayern schätzt Arsene Wenger für seine Arbeit als Trainer beim FC Arsenal sehr, aber er ist keine Option als Trainer beim FC Bayern München", teilte der FC Bayern der "Bild"-Zeitung mit.

Absagen von Tuchel, ten Hag und Rangnick

Wenger hatte zuvor in einer TV-Sendung auch sein Interesse signalisiert, ins Trainergeschäft zurückzukehren, nachdem er im Juni 2018 nach 23 Jahren beim FC Arsenal aufgehört hatte.

Die Münchner sind weiterhin auf der Suche nach einem Nachfolger von Kovac, nachdem sich Klub und Coach am Sonntag einvernehmlich getrennt hatten.

Bisher hatten bereits Thomas Tuchel, Erik ten Hag und Ralf Rangnick den Münchnern abgesagt, während der Saison den Klub zu übernehmen. Ten Hag gilt als heißer Kandidat, die Münchner dann ab Juli 2020 zu trainieren.

 

Erhält Flick mehr als zwei Spiele?

Nach dem Champions League Erfolg gegen Olympiakos Piräus hatte Sportdirektor Hasan Salihamidzic gesagt, der Klub werde sich bei der Suche nicht unter Druck setzen lassen.

Präsident Uli Hoeneß hatte zuvor bekannt gegeben, eine Lösung während der Länderspielpause zwischen dem 10. und 22. November finden zu wollen - wie auch immer die dann aussehe.

Es ist durchaus denkbar, dass Interimscoach Hansi Flick, der die Münchner vorerst bis Länderspielpause bei den Spielen gegen Piräus und am Samstag gegen Borussia Dortmund (ab 18:30 Uhr im Liveticker auf ran.de) betreuen wird, darüber hinaus als Trainer in der Verantwortung bleibt.

Wenger erfüllt die Anforderungen

An Wenger hatten die Münchner bereits vor und während seiner Zeit beim FC Arsenal immer wieder Interesse gezeigt, zu einem Engagement war es nie gekommen.

Der Elsässer würde die Anforderungen der Münchner erfüllen, da er perfekt deutsch spricht. Zudem ist Französisch seine Muttersprache und englisch spricht er nach 23 Jahren in London fließend.

Xabi Alonso, ein Mann für die Zukunft

Als mögliche Kandidaten bleiben nach den Absagen nicht mehr viele übrig. Neben dem Italiener Massimiliano Allegri und "The Special One" Jose Mourinho rückt Ex-Bayern-Spieler Xabi Alonso immer mehr in den Mittelpunkt der Gerüchte.

Der spanische Welt- und Europameister hatte im Sommer 2017 seine Karriere beim FC Bayern beendet und ist mittlerweile Trainer der zweiten Mannschaft seines Jugendklubs Real Sociedad San Sebastian.

Den einstigen Münchner Mittelfeldstratege hatte Rummenigge vor einiger Zeit als künftigen Trainer ins Gespräch gebracht - allerdings nicht im akuten Fall.

"Ich habe vor Kurzem den Namen Xabi Alonso erwähnt, aber das ist ja kein Cheftrainer für die nächsten Jahre", hatte Rummenigge Anfang Mai gesagt: "Er war ein grandioser Spieler, ein wunderbarer Mensch und ist jetzt in der Ausbildung. Das ist keine Personalie, die für uns jetzt als Cheftrainer infrage kommt."

Rummenigge: Alonso wird seinen Weg gehen

Zuvor hatte Rummenigge in höchsten Tönen von Alonso geschwärmt:

"Wenn man so Fußball gespielt hat wie er, so strategisch klug, intelligent und gut, dann hat man automatisch viele gute Trainer gehabt, die einen ausgebildet haben und bei denen man viel gelernt hat. Und wenn man das kombiniert mit seiner Persönlichkeit: Der wird seinen Weg gehen."

Xabi Alonso war im Sommer 2014 von Real Madrid zum FC Bayern gewechselt und hatte für die Münchner 79 Spiele bestritten, dabei fünf Tore erzielt.

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Tabelle

#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB29214486:285867
2Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB29186580:354560
3RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL291610374:314358
4Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG29175757:352256
5Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0429175754:361856
6VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB29119941:36542
71899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG291261140:48-842
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF291081138:41-338
9Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC291081143:50-738
10FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS04299101034:46-1237
11Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE291051449:53-435
121. FC Köln1. FC KölnKölnKOE291041546:56-1034
13FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA29871440:56-1631
141. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU29941634:52-1831
151. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0529841737:62-2528
16Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorfF9529691431:58-2727
17Werder BremenWerder BremenWerderSVW29671630:62-3225
18SC Paderborn 07SC Paderborn 07PaderbornSCP29471832:61-2919
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