BVB-Sportchef Michael Zorc ist skeptisch, was die Austragung von Champions-L... - Bildquelle: gettyBVB-Sportchef Michael Zorc ist skeptisch, was die Austragung von Champions-League-Spielen im Herbst angeht. © getty

München - Am 1. Oktober werden die Gruppen der kommenden Champions-League-Saison ausgelost, ab 21. Oktober soll in der Königsklasse wieder gespielt werden. 

Reisen quer durch Europa bei regional stark steigenden Corona-Zahlen? Für Michael Zorc, Sportdirektor von Borussia Dortmund, nur schwer vorstellbar.

 Zorc: "Es fehlen die rechtlichen Voraussetzungen"

"Tatsächlich fehlen noch die rechtlichen Voraussetzungen, um diese Spiele überhaupt austragen zu können", sagte Zorc der "FAZ".

"Wenn wir am Mittwoch in der Champions League in einem Risikogebiet antreten, was wahrscheinlich bei mehr als der Hälfte der beteiligten Großstädte der Fall sein wird, dann sollten die Grundlagen dafür geschaffen sein, dass wir anschließend samstags in der Bundesliga wieder spielen dürfen", so Zorc weiter. 

Viele Städte Corona-Risikogebiete

Nach dem erfolgreich durchgeführten "Bubble-K.o.-Turnier" im August in Lissabon plant die UEFA, die Gruppenphase der Champions - und der Europa League - wie gewöhnlich durchzuziehen.

Problem: Sehr viele teilnehmende Städte in der Champions League gelten aktuell als Corona-Risikogebiete. Reisen in solche Länder sind mit erheblichem Aufwand verbunden. Nur die Champions-League-Teilnehmer aus Italien (Inter, Juve, Atalanta, Lazio) und Portugal (Porto) gelten derzeit nicht als Risikogebiete.

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