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Belo Horizonte - Argentiniens Fußball-Superstar Lionel Messi bleibt bei der Copa America der Unvollendete. Gastgeber Brasilien raubte dem 32-Jährigen in Belo Horizonte mit einem 2:0 (1:0) gegen den Erzrivalen im Halbfinale der Südamerika-Meisterschaft die nächste Chance auf einen Titel mit der Seleccion. Viele bleiben dem fünfmaligen Weltfußballer, der im Klubtrikot mit dem FC Barcelona schon alles gewann, nicht mehr.

Die Brasilianer treffen nun am Sonntag im Finale im Maracana auf den Sieger des in der Nacht zu Donnerstag ausgetragenen zweiten Vorschlussrunden-Duells zwischen Titelverteidiger Chile und Peru. Für Messi geht es am Samstag noch nach Sao Paulo zur Partie der Halbfinal-Verlierer um Platz drei. Vielleicht nächstes Jahr erneut zur Copa America, dann daheim. Und 2022 zur WM in Katar. 

Mit dem 0:2 bleibt der fünfmalige Weltfußballer im himmelblau-weißen Nationaltrikot der Unvollendete. "Ungerecht", schimpfte der 32-Jährige voller Wut auf den Schiedsrichter. "Für sie pfiff er jede Kleinigkeit, für uns gab es nur Gelbe Karten", reklamierte der Barcelona-Star.

"Heute haben sie nicht einmal den Videobeweis herangezogen", meckerte Argentiniens Kapitän zudem erbost. Messi wollte in zwei Szenen Elfmeter für die Seleccion gesehen haben, Schiedsrichter Roddy Zambrano (Ecuador) ließ jedoch weiterlaufen.

"Wir haben ein großes Spiel geliefert", war sich Messi dennoch sicher. Und um ein Haar hätte er der Selecao im Mineirao von Belo Horizonte, wo Brasilien 2014 gegen Deutschland sein 1:7-Fiasko erlebt hatte, ein neues Trauma beschert.

Trotz der Niederlage bot Messi seine beste Turnierleistung, kurbelte unermüdlich das Spiel der Gauchos mit teils spektakulären Aktionen an, legte Sergio Aguero bei dessen Kopfball an die Latte (30.) auf, scheiterte mit einem Schuss am Pfosten (58.) und war hauptverantwortlich für das Torschussverhältnis von 13:4 zugunsten der Argentinier.

Effizienter waren jedoch die Hausherren, die nun auch die fünfte Copa America am Zuckerhut gewinnen können und ihren insgesamt neunten Triumph beim ältesten Nationenturnier der Welt anstreben. Gabriel Jesus (19.) und der Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino (71.) machten das mit 55.000 Zuschauern gefüllte Mineirao-Stadion, wo Brasilien 2014 gegen Deutschland sein 1:7-Fiasko erlebt hatte, zum Hexenkessel.

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