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München – Sascha Mölders ist bei 1860 München auf das Abstellgleis geraten. Bis zur Winterpause wird Trainer Michael Köllner nicht mehr auf seinen streitbaren Stürmer setzen. 

Was danach passiert? Ist im Moment offen.

Sascha Mölders: Offiziell keine Suspendierung

Geschäftsführer Günther Gorenzel sagte der Münchner "Abendzeitung": "Was ich von Vereinsseite habe einfließen lassen, ist, dass er sich wieder auf seine Kernaufgabe hier fokussieren soll und dass ihm das in seiner Rolle als Kapitän und Führungsspieler guttun würde." Er betonte, dass es keine Suspendierung gegeben habe.

Dafür aber jede Menge Ärger, wie die "Abendzeitung" weiter berichtet. So soll Köllner von Beginn an Probleme mit Mölders' Umgangston - laut Bericht Beleidigungen und Drohungen - gehabt haben. Ein gemeinsam entwickelter Verhaltenskodex hat Mölders aber offenbar nicht groß interessiert. Ebenso wenig wie die Taktik des Trainers, die der Stürmer schon mal eigenmächtig geändert haben soll.

Hart sind auch die Vorwürfe aus der Kabine. Da soll es "tiefe Verwerfungen" geben, Mölders soll mit jungen Spielern "mehr als übel umgegangen sein", heißt es in dem Bericht.

So sollen ihm seine Sturm-Konkurrenten ein Dorn im Auge gewesen sein, die vorzeitigen Abgänge von Adriano Grimaldi und Martin Pusic würden nun in ein anderes Licht gerückt, heißt es weiter.

Sascha Mölders: Angeblich Vorfälle mit möglichen juristischen Konsequenzen

Die "Abendzeitung" schreibt zudem von Vorfällen, "die juristische Konsequenzen haben könnten", nennt aber keine Einzelheiten.

Gorenzel wollte sich nicht zu den angeblichen Beleidigungen von Seiten Mölders äußern, dementierte aber auch nicht klar: "Auf herumgeisternde Gerüchte will ich nicht eingehen, denn sie entbehren, sagen wir mal, jeglicher inhaltlichen Grundlage - soweit ich es bewerten kann, aber ich bin ja nicht in der Kabine...".

Ein Großteil der Spieler soll laut Bericht sogar erleichtert über das Aus des Stürmers sein, Mölders genieße in der Mannschaft keinen Rückhalt mehr.

Nach Informationen von ran traf die Entscheidung Mölders völlig überraschend. Der 36-Jährige ließ auf Anfrage mitteilen, dass er sich nach seinem emotionalen Instagram-Post vorerst nicht mehr öffentlich äußern möchte. 

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