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München - Kurz vor dem Anpfiff der Partie gegen Newcastle United haben die Fans von Crystal Palace ein riesiges Plakat im Selhurst Park ausgerollt. 

Darauf abgebildet: der saudische Investment-Fonds PIF, mit einem Schwert in der Hand. Daneben, in einer großen Blutlache: Premier-League-Boss Richard Masters. 

Vor ihm liegt ein Sack voll Geld, hinter ihm eine Checkliste mit den Vorwürfen gegen das saudische Konsortium. 

Laute Buhrufe beim Einlauf

Die darauf zu stehenden Vergehen lauten: Terrorismus, Enthauptungen, Menschenrechtsverletzungen, Mord, Zensur und Verfolgung. 

Beim Einlauf ins Stadion erwartete die Mannschaft von Newcastle ein lautes Konzert aus Buhrufen und Pfiffen. Einige mitgereiste Fans der "Magpies" ließen sich dadurch allerdings nicht beirren und enthüllten mehrere saudische Flaggen. 

Auch Zuschauer in Scheich-Kostümen waren wieder im Stadion anwesend.

Die Übernahme des Vereins wird über die Premier League hinaus aufs Schärfste kritisiert. Die Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" bezeichnete den Vorgang als "Sportswashing", als "Versuch, die erschreckenden Menschenrechtsverletzungen durch und den Glanz des Fußballs reinzuwaschen". 

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