Lucas Hernandez spielt gegen die Türkei von Beginn an - Bildquelle: AFPSIDJonathan NACKSTRANDLucas Hernandez spielt gegen die Türkei von Beginn an © AFPSIDJonathan NACKSTRAND

München - Der Streit zwischen Bayern München und dem französischen Fußball-Verband FFF hat neue Nahrung erhalten. Verteidiger Lucas Hernandez stand am Montagabend in der Startelf von Weltmeister Frankreich im EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei.

Der 23-Jährige war gegen den Willen von Bayern München zur französischen Nationalmannschaft gereist und dort vom Ärzteteam der Equipe Tricolore an seinem verletzten Knie untersucht worden. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich "irritiert über das Verhalten des französischen Verbandes" gezeigt.

Münchens Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt bekräftigte: "Lucas Hernandez kann bei den anstehenden Partien der französischen Nationalmannschaft nicht spielen, von daher macht auch eine Abstellung keinen Sinn."

Der FC Bayern hatte der FFF nach dem 1:2 gegen die TSG Hoffenheim mitgeteilt, dass Hernandez aufgrund seiner Blessur in München bleiben müsse. Die Franzosen bestanden aber auf das Erscheinen des Defensivspielers.

Am vergangenen Freitag hatte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps beim 1:0 im EM-Qualifikationsspiel in Island auf Hernandez verzichtet.

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