Steht im Aufgebot des Algarve-Cups: Giulia Gwinn - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDSteht im Aufgebot des Algarve-Cups: Giulia Gwinn © PIXATHLONPIXATHLONSID

Frankfurt/Main - Youngster Giulia Gwinn steht nach einer auskurierten Schulterverletzung im 26-köpfigen Aufgebot der Frauenfußball-Nationalmannschaft für den Algarve Cup. Neben der 20-Jährigen, die bei der WM-Endrunde im vergangenen Jahr in Frankreich als beste Nachwuchsspielerin des Turniers ausgezeichnet worden war, nominierte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Montag nach verletzungsbedingter Pause auch Svenja Huth (VfL Wolfsburg) und Johanna Elsig (1. FFC Turbine Potsdam).

Zudem stoßen nach einem längeren Zeitraum ohne Länderspieleinsatz Sydney Lohmann (Bayern München), Lena Petermann (HSC Montpellier) sowie Laura Freigang vom 1. FFC Frankfurt zum Kader dazu. 

Ergebnisse stehen beim Algarve Cup nicht im Vordergrund

"Nach dem positiven Jahresabschluss gegen England (2:1, d. Red.) im Wembley-Stadion wollen wir in Portugal an unsere guten Leistungen anknüpfen. Wembley war ein Entwicklungsspiel, unsere junge Mannschaft hat dort die Herausforderungen mutig und mit viel Spielfreude angenommen", sagte Voss-Tecklenburg: "Das war ein wichtiger Schritt für unser Team, so wollen wir weiterarbeiten. Deshalb nutzen wir den Algarve Cup in erster Linie, um auf internationalem Niveau personell und taktisch einiges auszuprobieren, wobei die Ergebnisse dabei nicht im Vordergrund stehen."

Das traditionsreiche Turnier im Süden Portugals wird in diesem Jahr mit acht Teilnehmern in einem Play-off-System ausgespielt. Zum Auftakt trifft die DFB-Auswahl in einer Neuauflage des WM-Viertelfinales am 4. März auf Schweden. Gegen die Skandinavierinnen war der zweimalige Weltmeister bei der Endrunde in Frankreich im vergangenen Sommer ausgeschieden (1:2) und verpasste so als Olympiasieger die Qualifikation für die Sommerspiele in Tokio (24. Juli bis 9. August). Schweden sicherte sich am Ende WM-Platz drei.

Algarve Cup: Drei Erfolge bei elf Teilnahmen

Nächster Gegner am 7. März ist entsprechend der Sieger/Verlierer aus dem Duell zwischen Vize-Europameister Dänemark und Norwegen. Am 10. März folgen die Platzierungsspiele, das Endspiel steigt am 11. März.

Weitere Teilnehmer sind Belgien, Italien, Neuseeland sowie Gastgeber Portugal. Gewonnen hat das deutsche Team das Turnier bei elf Teilnahmen bislang dreimal (2006, 2012 und 2014).

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