Lina Magull (l.) erzielte drei Treffer gegen die Ukraine - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDLina Magull (l.) erzielte drei Treffer gegen die Ukraine © PIXATHLONPIXATHLONSID

Aachen - Drittes Spiel, dritter Kantersieg: In der EM-Qualifikation dominieren die deutschen Fußballerinnen ihre zweitklassigen Gegner weiter nach Belieben. Einen Monat nach dem 8:0 im Hinspiel gegen die Ukraine gewann der Rekordeuropameister auch das Rückspiel in Aachen 8:0 (4:0) und führt die Gruppe I mit der makellosen Bilanz von neun Punkten und 26:0 Toren an.

Klara Bühl (7./58./61.) und Lina Magull (37./42./90.+2) mit jeweils drei Toren sowie Giulia Gwinn (30.) und Melanie Leupolz (87.) trafen im letzten Heimspiel des WM-Jahres für die DFB-Auswahl, die ihre nächste Partie am Dienstag (14.00 Uhr) in Griechenland bestreitet. Zum Abschluss steht am 9. November noch ein Highlight im EM-Gastgeberland England an. Für das Länderspiel im Fußball-Tempel Wembley wurden bereits mehr als 75.000 Tickets abgesetzt.

Bühl bringt DFB-Frauen früh auf Kurs

Vor 5504 Zuschauern in Aachen setzte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg fast auf die gleiche Formation wie im Hinspiel in Lwiw. Linda Dallmann und Johanna Elsig rückten für das verletzt fehlende Duo Svenja Huth und Sara Doorsoun in die erste Elf.

Nach der offiziellen Verabschiedung von Simone Laudehr, die nach ihrer Nichtnominierung für die WM im Mai aus dem Nationalteam zurückgetreten war, fanden die Gastgeberinnen schnell in die Partie. Ein freches Solo von Wirbelwind Bühl auf links, ein präziser Flachschuss - und die DFB-Auswahl führte.

Dann war gegen den gelben Defensivblock zunächst Geduld gefragt. Nach Vorarbeit von Kapitänin Alexandra Popp legte Gwinn nach einer halben Stunde aus kurzer Distanz nach. In dieser Phase zeigte das DFB-Team klasse Kombinationsfußball. Ein solch schöner Spielzug über Dzsenifer Marozsan, Magull und Popp brachte den dritten Treffer ein - und die ukrainische Gegenwehr ließ nach.

Merle Frohms, erneut Vertreterin der nach der enttäuschenden WM an der Schulter operierten Almuth Schult im DFB-Tor, erlebte bei ungemütlichen Herbsttemperaturen auch eine ruhige zweite Hälfte. Ansatzweise gefährlich wurde es für die deutsche Auswahl nur bei Nachlässigkeiten im Spielaufbau, die gegen stärkere Gegner bitter bestraft werden könnten. 

Die für ihre 18 Jahre schon sehr abgebrühte Bühl vom SC Freiburg drehte weiter auf - und schraubte ihre Ausbeute im DFB-Trikot beim achten Einsatz auf fünf Treffer.

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