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München - Kehrtwende bei Joachim Löw?

Nach der missglückten Fußball-WM 2018, als das DFB-Team bereits in der Vorrunde scheiterte, sowie der schwachen ersten Nations-League-Saison leitete der Bundestrainer einen großen Umbruch ein. Mit jungen Talenten sollte die Nationalmannschaft neu aufgebaut werden, für die 2014er-Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng war dabei kein Platz mehr.

Nun, wenige Monate vor der Fußball-EM ist Löw aber bereit dazu, den eingeleiteten personellen Umbruch zu unterbrechen. "Besondere Umstände", erklärte der 61-Jährige im "Kicker", "können eine Unterbrechung des Umbruchs rechtfertigen."

Löw befürchtet keine Probleme

Die seit Monaten heiß diskutierte Frage, ob es sich die Nationalmannschaft leisten kann, auf das formstarke und erfahrene Trio zu verzichten, wird damit neu befeuert. "Das wird eine schwierige und wichtige Frage werden, auch für mich", lässt Löw in diesem Zusammenhang wissen.

Hierarchische Probleme würde der Bundestrainer bei einer Rückkehr der Spieler nicht befürchten. "Der Charakter von Thomas Müller und Mats Hummels ist, dass sie andere nicht unterdrücken", so der Trainer, der auch die Qualitäten von Boateng ausdrücklich lobte.

Für die anstehenden drei WM-Qualifikationsspiele im März kommt eine Berufung des Trios aber nicht in Frage.

 

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