Juan Cala (vorne) muss keine Strafe vom Verband fürchten - Bildquelle: AFPSIDCRISTINA QUICLERJuan Cala (vorne) muss keine Strafe vom Verband fürchten © AFPSIDCRISTINA QUICLER

Madrid (SID) - Abwehrspieler Juan Cala vom spanischen Fußball-Erstligisten FC Cadiz kommt nach den gegen ihn erhobenen Rassismus-Vorwürfen ungestraft davon. Der Ermittlungsrichter des spanischen Verbandes RFEF kommt in einem achtseitigen Urteil zu dem Schluss, "dass die rassistische Beleidigung nicht bewiesen werden konnte".

Cala soll Mouctar Diakhaby im Spiel gegen den FC Valencia Anfang April beleidigt haben. Valencia hatte das Spielfeld daher für 15 Minuten verlassen, Diakhaby ließ sich auswechseln. Cala hatte die Vorwürfe gegen ihn vehement bestritten und sich als Opfer einer "Hexenjagd" bezeichnet.

"Die Unschuldsvermutung muss gelten, wenn nach einer unvoreingenommenen Bewertung der Beweise nicht mit absoluter Sicherheit festgestellt werden kann, dass die Straftat begangen wurde. Diese Gewissheit fehlt in diesem Fall", teilte Ermittlungsrichter Juan Antonio Landaberea Unzueta mit.

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