Bierhoff verkündete am Montag seinen Abschied vom DFB - Bildquelle: AFP/SID/INA FASSBENDERBierhoff verkündete am Montag seinen Abschied vom DFB © AFP/SID/INA FASSBENDER

München (SID) - Der frühere DFB-Sportdirektor Robin Dutt sieht in Oliver Bierhoff ein Bauernopfer für den Niedergang der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Ihn ärgere, "dass wir erneut einen Kopf suchen als Konsequenz für den Misserfolg dieser Weltmeisterschaft", sagte Dutt in der Sendung "radioWelt am Morgen" bei Bayern 2. Die Kritik an Bierhoff und Bundestrainer Hansi Flick sei inhaltlich nicht stichhaltig, betonte er.

Die Schwäche der DFB-Auswahl lasse sich nicht an Einzelpersonen festmachen. "Die Struktur an sich muss überdacht werden", forderte Dutt, der zwischen 2012 und 2013 DFB-Sportdirektor war und inzwischen den Wolfsberger AC in Österreich trainiert.

Er habe schon vor zehn Jahren darauf hingewiesen, "dass die Ausbildung der klassischen Stürmer, des Mittelstürmers, in Deutschland brach liegt. Dass wir keine Außenverteidiger haben und dass wir uns um diese Ausbildung kümmern müssen." Geschehen sei dies nicht.

In der Bundesliga gebe es zwar hervorragende Spieler, "aber die Außenverteidiger kommen eben nicht aus Deutschland". Dutt sieht den deutschen Fußball vor einer "gemeinschaftlichen Aufgabe, die natürlich nicht nur erledigt wird, indem wir einen Kopf austauschen. Sondern wir müssen in der Tiefe über die Struktur sprechen".

Bierhoff, der am Montag nach 18 Jahren beim DFB seinen Abschied verkündet hatte, nahm er in Schutz. Es seien "Dinge innerhalb von ein paar Tagen konstruiert" worden, darunter angeblich "falsche Quartierbuchungen. Das finde ich einfach an den Haaren herbeigezogen".

WM 2022: Wie sehen die Viertelfinals bei der WM 2022 aus?

Am 9. und 10. Dezember finden die Viertelfinals der WM 2022 statt. Hier geht es zum Spielplan.

Die Viertelfinals im Überblick:

9. Dezember:

16:00 Uhr: Kroatien vs. Brasilien - im Liveticker

20:00 Uhr: Niederlande vs. Argentinien - im Liveticker

10. Dezember:

16:00 Uhr: Marokko vs. Portugal - im Liveticker

20:00 Uhr: England vs. Frankreich - im Liveticker


In welchen Stadien findet die WM 2022 statt?

Bei der WM 2022 wird in acht Stadien gespielt, wobei vier davon in der Hauptstadt Doha stehen. Dabei wurden die Stadien komplett neu gebaut. Die meisten Stadien sollen nach der WM für gesellschaftliche Zwecke genutzt werden und nur einige für den Sport. Das größte Stadion ist das Lusail Iconic Stadion, welches mit 80.000 Plätzen auch das WM-Finale austragen wird. Die weiteren Stadien bieten Platz für 40.000 bis 60.000 Zuschauer.

Das sind die WM-Stadien 2022 Überblick:

Al-Bayt Stadium
Kapazität: 60.000 -Standort: Al-Khor - Fertigstellung: Neubau, Eröffnung 2020
Al-Rayyan Stadium
Kapazität: 40.000 - Standort: Al-Rayyan -Fertigstellung: Umbau, Wiedereröffnung 2019

Al-Thumama Stadium
Kapazität: 40.000 - Standort: Doha - Fertigstellung: Neubau, Eröffnung 2020

Al-Wakrah Stadium
Kapazität: 40.000 - Standort: Doha - Fertigstellung: Neubau, Eröffnung 2019

Khalifa International Stadium
Kapazität: 40.000 - Standort: Al-Rayyan - Fertigstellung: Umbau, Wiedereröffnung 2017

Ras Abu Aboud Stadium
Kapazität: 40.000 - Standort: Doha - Fertigstellung: Neubau, Eröffnung 2020

Qatar Foundation Stadium
Kapazität: 40.000 - Standort: Al-Rayyan - Fertigstellung: Neubau, Eröffnung 2020


Wann findet das WM-Finale in Katar statt?

Am 18. Dezember wird das Finale bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar ausgetragen. Anpfiff ist um 16 Uhr im Lusail Iconic Stadium.


Warum ist die WM 2022 im Winter?

Ursprünglich sollte die WM 2022 wie jede andere Weltmeisterschaft im Sommer ausgetragen werden. Durch die hohen Temperaturen im Gastgeberland Katar entschied die FIFA sich, dass die WM 2022 erstmals im Winter stattfindet. 


WM 2022 Katar

WM 2022 1/2 Finale

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