Nestor Pitana stand im Finale mehrmals im Fokus - Bildquelle: AFPSIDFRANCK FIFENestor Pitana stand im Finale mehrmals im Fokus © AFPSIDFRANCK FIFE

Moskau - Kroatien fühlte sich im WM-Finale gegen Frankreich (2:4) betrogen, doch nach Meinung der Experten entschied Schiedsrichter Nestor Pitana zumindest beim Handelfmeter richtig. Vor dem Führungstor der Franzosen aber unterlief dem unsicheren Argentinier ein Fehler.

"Der Handelfmeter war korrekt", sagte der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer in der "Bild"-Zeitung über Pitanas Entscheidung vor dem 2:1 für Frankreich durch Antoine Griezmann (38.). Der Referee hatte das Handspiel von Ivan Perisic erst nach Ansicht der Fernsehbilder mit Strafstoß geahndet.

"Man kann den Elfmeter geben. Ohne Videobeweis hätte es ihn nicht gegeben", sagte "ZDF"-Experte Urs Meier, ebenfalls ehemaliger Unparteiischer. Der Schweizer fügte spöttisch hinzu, FIFA-Präsident Gianni Infantino habe ja gesagt, dass er mit dem Videobeweis mehr Gerechtigkeit haben wollte, "jetzt haben wir mehr Gerechtigkeit".

"Schwalbe von Griezmann"

Dem 1:0 der Equipe Tricolore durch ein Eigentor von Mario Mandzukic nach einem Freistoß für Frankreich sei dagegen "eine Schwalbe" von Griezmann vorausgegangen, sagte Meier. "Ich hatte gehofft, dass daraus kein Tor fällt. Leider ist es dann so gekommen." 

Kinhöfer sagte zur fraglichen Szene: "Der Video-Schiedsrichter darf die Situation nicht prüfen. Außerhalb des Strafraums darf er nur bei Roten Karten oder Spielerverwechslungen eingreifen."

Kroatiens Trainer Zlatko Dalic meinte: "Ich werde nicht über den Schiedsrichter urteilen. Er hat so entschieden, wie er es gesehen hat." Zähneknirschend fügte er an: "In einem WM-Finale gibst du so einen Elfmeter aber nicht."

Du willst die wichtigsten Fußball-News direkt auf dein Smartphone bekommen? Dann trage dich für unseren WhatsApp-Service ein unter http://tiny.cc/ran-whatsapp

Fußball-Bildergalerien

Fußball-Videos

TOP Spiele International

WhatsApp