Die WM-Stimmung wird von einem Ticket-Skandal belastet - Bildquelle: SID-SID-AFPDie WM-Stimmung wird von einem Ticket-Skandal belastet © SID-SID-AFP

Zug - Der Sportvermarkter Infront hat in einer Stellungnahme am Dienstag darauf hingewiesen, dass Geschäftsführer Philippe Blatter, ein Neffe von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, keine Position bei Match Hospitality bekleidet. Diese Firma ist der Rechteinhaber des offiziellen Hospitality-Programms bei der WM 2014 in Brasilien.

Im Zusammenhang mit der Ticketschwarzmarkt-Affäre in Brasilien und der "Operation Jules Rimet" der brasilianischen Polizei sah sich Infront zu einer Stellungnahme veranlasst. Infront besitzt laut eigener Darstellung eine fünfprozentige Minderheitsbeteiligung an Match Hospitality. 

Weder Infront, noch einer seiner Angestellten seien in Aktivitäten von Match Services beziehungsweise des Unternehmens Byrom PLC involviert, heißt es in der Erklärung. Die Match Services AG ist in Sachen WM-Kartenverkauf alleiniger Dienstleister des Fußball-Weltverbandes FIFA. 

Am Montag war Ray Whelan, ein leitender Angestellter der Match Services AG, vorübergehend festgenommen und verhört worden. Am Dienstagmorgen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

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